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Ubuntu - HipHop als Ausdrucksmittel für sozial benachteiligte Menschen

Foto: Promo

Joao Xavi aus Rio de Janeiro - einer der teilnehmenden Musiker (Foto: Promo).

Sonja Panzer war 2010 ASA-Teilnehmerin und für Ihr Auslandsprojekt in Südafrika. In Nürnberg organisierte sie am 22. und 23. Juli die Veranstaltung 'Ubuntu'. Das Event zeigte, welche Rolle HipHop als Ausdrucksmittel für sozial benachteiligte Menschen in verschiedenen Ländern spielt. Hierzu teilten an zwei Tagen vier Künstler aus Südafrika, Brasilien und Deutschland ihre Erfahrungen, diskutierten zusammen und standen gemeinsam auf der Bühne.

"Mit Ubuntu wird eine afrikanische Grundhaltung bezeichnet, die sich vor allem auf wechselseitigen Respekt und Anerkennung, Achtung der Menschenwürde und das Bestreben nach einer harmonischen und friedlichen Gesellschaft stützt. Ubuntu meint aber auch den Glauben an ein universelles Band des Teilens, das alles Menschliche verbindet.“

Die Stärke dieser Lebensphilosophie ließ Menschen in Südafrika Sklaverei, Kolonialismus und Apartheid überwinden. Auch heute noch trägt die Grundhaltung weit über das Land hinaus dazu bei, gesellschaftliche Probleme wie Rassismus, Unterdrückung, Korruption oder Gewalt zu lösen. Hierbei spielt Musik schon immer eine wichtige Rolle. Künstler auf dem gesamten Globus versuchen, die Kerngedanken der Lebensphilosophie nach außen zu tragen um soziale Misstände anzuprangern und zu bekämpfen.

Teilnehmende Künstler waren die Musiker Amewu aus Berlin, Teba Shumba und Khangelani aka Jahkid aus Kapstadt und Joao Xavi aus Rio de Janeiro.

Die Veranstaltung fand am 22. und 23. Juli im Stadtteilzentrum Desi in Nürnberg statt (Brückenstr. 23). Das komplette Programm kann man hier downloaden.

Sonja Panzer - ASA-Teilnehmerin 2010

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