Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei ASA zu engagieren und im Netzwerk aktiv zu werden! Teilnehmende und Ehemalige engagieren sich in Arbeitsgruppen, lassen sich zum/r Ehrenamtlichen-VertreterIn wählen, sitzen in Gremien, bestreiten die Seminare der kommenden Generationen, schlagen Projekte vor organisieren Ehrenamtlichen-Seminare oder unterstützen die Arbeit des Freundes- und Förderkreises von ASA. Welche Möglichkeiten des Engagements es beim ASA-Programm gibt, darüber hier eine kleine Übersicht:
Es gibt verschiedene Arten von Arbeitsgruppen bei ASA: thematische, regionale und projektbezogene. Viele Gruppen treffen sich regelmäßig bei den Ehrenamtlichen-Seminaren (EASYs). Ansonsten ist "ASA-intern" die virtuelle Kommunikationsplattform der Gruppen. Hier gibt es auch eine Übersicht über alle bestehenden Gruppen und deren jeweiliges Profil.
Der „klassische“ Weg zu einem Engagement bei ASA ist es, sich zum/zur EhrenamtlichenvertreterIn (EV) wählen zu lassen. Die EVs vertreten die Ehrenamtlichen und Teilnehmenden in allen Gremien und sind an den programmpolitischen Entscheidungen beteiligt. Sie werden jedes Jahr auf dem Auswertungsseminar RENew und der Jahresversammlung "ASA-Open" von den anwesenden ASAtInnen gewählt und übernehmen ihr Amt für jeweils vier Jahre. Zur EV-Wahl kann sich jede/r ehemalige TeilnehmerIn des ASA-Programms aufstellen lassen.
EVs können ihr Amt zunächst ohne Festlegung auf einen besonderen Aufgabenbereich übernehmen. Sie werden damit Teil des EV-Netzwerks, das sich regelmäßig beim ASA-Open und den beiden Ehrenamtlichen-Seminaren (EASYs) trifft. Darüber hinaus werden sie über E-Mail an den laufenden Diskussionen des ASA-Programms beteiligt.
EVs können jedoch auch einen besonderen Aufgabenbereich innerhalb des ASA-Programms übernehmen. Es gibt z.B. "Begleit-EVs", die die Seminare unterstützen und begleiten, EVs in der Jury der jährlichen Fotowetbewerbe, EVs bei der Teilnehmenden-Auswahl und viele mehr.
Außerdem können EVs sich aktiv in die Programmpolitik bei ASA einbringen, also die Ehrenamtlichen in einem bestimmten Gremium vertreten. Dabei können sie sich entweder direkt als EV mit solch einem besonderen Aufgabenbereich (z.B. „PK-EV“) wählen lassen oder sich als einfache/r EV später für besondere Aufgaben nachwählen lassen. Wahlen finden beim ASA-Open immer dann statt, wenn jemand aus dem Amt ausscheidet und jemand Neues für die entsprechende Aufgabe gesucht wird.
Im Programmpolitischen Forum (PPF) treffen sich alle EhrenamtlichenvertreterInnen (EVs) und Ehrenamtlichen (EAs), die an programmpolitischen Fragen interessiert sind. Das PPF tagt in unregelmäßigen Abständen und in wechselnder Zusammensetzung, mindestens jedoch auf den EASYs und auf dem ASA-Open. Es ist ebenso ein Think Tank wie ein Informationsgremium der Ehrenamtlichen. Jede/r darf und soll jederzeit dazu stoßen! Das PPF gibt Empfehlungen für die Vertretung der EA in der Programmkommission und dem Programmbeirat.
Programmkommission (PK): Sie tagt mindestens zweimal jährlich und besteht aus drei ASA-Hauptamtlichen, einer Vertretung von InWEnt und vier „PK-EVs“. Die PK befasst sich im Wesentlichen mit Haushalts- und Organisationsfragen bei ASA.
Programmbeirat (PB): Darin sind verschiedene gesellschaftliche Gruppen vertreten, die sich an der Diskussion über ASA beteiligen: Geldgeber, entwicklungspolitische Organisationen, Hochschulen, Parteien, ein Vorstands-Mitglied des ASA Freundes- und Förderkreises "ASA-FF" und sechs „PB-EVs“. Der Programmbeirat gibt ASA und InWEnt grundlegende Empfehlungen zur Programmgestaltung. Die im Programmbeirat vertretenen Gruppen beteiligen sich auch an der Projekt- und Teilnehmenden-Auswahl.
Das ASA-Programm arbeitet nach dem "Peer-to-Peer"-Prinzip, das heißt dass ehemalige Teilnehmende die Seminare der folgenden Generationen gestalten und durchführen.
Die TutorInnen übernehmen bei den Seminaren die Verantwortung für einzelne Plenums-Einheiten und begleiten eine Kleingruppe, in der Themen etwas ausführlicher besprochen werden können. Vor Beginn der Seminarphase gibt es für die TutorInnen zusammen mit den SeminarleiterInnen ein Team-Seminar, bei dem gemeinsam der Seminarplan erarbeitet wird.
Die SeminarleiterInnen sind Teil eines Teams, das die Seminare organisiert und die TutorInnen vorbereitet. Beim Team-Seminar erstellen die SeminarleiterInnen zusammen mit den TutorInnen die Seminarpläne für die Trainingsseminare. Sie kümmern sich im Vorfeld um ein geeignetes Seminarhaus, ReferentInnen, Budget und sonstige organisatorische Fragen, haben beim Seminar selbst den Überblick über den Seminarplan und koordinieren das Team.
Im Anschluss an die Seminarphase sind sie auch für deren Nachbereitung und Evaluation zuständig.
Die Ausschreibungen für Seminarleitung und TutorInnen werden im Job-Bereich von ASA-Intern veröffentlicht.
Außerdem können Ehemalige selbst Projekte vorschlagen und Kontakte zu neuen Kooperationspartnern in Süd und Nord herstellen: Die „connections“ der Alumni können den Projektkatalog der kommenden Jahrgänge sehr bereichern.
Für viele Ehrenamtliche gehören die EASYs (EhrenAmtlichen-Seminare) zu den wichtigen Eckdaten des Jahres. Sie finden zweimal jährlich statt und bieten Raum für die Diskussion aktueller Entwicklungen bei ASA – etwa über den Verlauf der Seminare, Entscheidungen des Programmbeirats oder der Programmkommission. In einem abschließenden Plenum werden Beschlüsse gefasst, die in die Gremien getragen werden, wo über die betreffenden Aspekte der Programmpolitik entschieden wird. Häufig haben EASYs einen thematischen Schwerpunkt, zu dem auch Fortbildungen angeboten werden. Außerdem sind sie Treffpunkte der kurz- oder längerfristigen Arbeitsgruppen. Und natürlich gibt es – wie bei allen ASA-Seminaren – immer eine nette Party!
Die EASYs werden von Ehrenamtlichen selbst organisiert und durchgeführt.
Der Freundes- und Förderkreis von ASA (ASA-FF) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der im Oktober 1979 von ehemaligen TeilnehmerInnen des ASA-Programms gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, Ehemaligen weiterhin den Kontakt zum ASA-Programm ermöglichen und eine Plattform für aktuelle entwicklungspolitische Diskussion zu bieten.
Der ASA-FF hat einen Sitz im Programmbeirat und ist in den Auswahlausschüssen zur Projekt- und BewerberInnenauswahl vertreten. Die inzwischen über 100 Mitglieder des ASA-FF sind über die gesamte Bundesrepublik verteilt. Die Arbeitsgruppen innerhalb des ASA-FF beschäftigen sich neben konzeptionellen Fragen vorwiegend mit Öffentlichkeitsarbeit. Sie waren maßgeblich am iz3w-Sonderheft “Gender” und der Ausgabe von “Trialog” zum Thema Stadtentwicklung beteiligt.
Seit 1997 fungieren der ASA-FF und das ASA-Programm gemeinsam als Träger des Süd-Nord-Programms.