People who make the difference

Das trinationale Schulaustauschprojekt Young Learners

Äthiopien, Ungarn, Deutschland – Young Learners gibt Grundschülern aus diesen Ländern die Möglichkeit das Leben ihrer Altersgenossen im jeweils anderen Umfeld zu erkunden. Durch traditionellen Tanz, Musik und Geschichten findet ein bunter Austausch zum Thema "Wasser" statt.

Das digitale Zeitalter macht es möglich, nicht nur Sprachbarrieren zu überbrücken, sondern Kulturaustausch ohne Reise greifbar zu machen. Die Teilnehmenden des ASA-Teilprogramms GLEN, Florian Amon und Andrea Viczi, begleiten und unterstützen das Projekt und veranstalten nun gemeinsam mit den beteiligten Klassen Fotoausstellungen.

Ab Mitte Mai können die Ergebnisse des Austauschs an den Schulen besichtigt werden: In Ungarn, und Deutschland fanden die Ausstellungseröffnungen im Abstand von weniger als einer Woche statt. Bevor sie an der Schule länger zu besichtigen ist, wurde der deutsche Teil der Ausstellung am 15. Mai in Bamberg auf dem Kleberstraßenfest präsentiert, welches dieses Jahr ganz unter dem Motto „Afrika“ stand. Auch die ASA50-Reporter waren dabei und berichten an dieser Stelle über das Projekt und die Ausstellung.

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Florian Amon

Teilnehmende der Aktion Dancing Waters (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Florian Amon).

Die drei beteiligten Klassen ließen acht Woche lang das Element Wasser tanzen. Im Rahmen der Einheit Dancing Waters reflektierten die Kinder nicht nur über die Bedeutung von Wasser für ihr eigenes Leben, sondern ebenso über den Einfluss, welches es als Quelle des Lebens in traditioneller Musik, Tänzen sowie Geschichten hat. So singt eine Klasse an der Schule „Menelik II“ in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ein ungarisches Lied über den Frühlingswind nach – und lernt so die Jahreszeiten in Europa kennen.

Gleichberechtigte Perspektiven stehen auch bei der Ausstellung im Mittelpunkt. Dies war den Organisatoren besonders wichtig. Komplettiert wird die Idee nun durch die dritte Ausstellung in Äthiopien. Die Organisatoren aus den drei Ländern haben es geschafft genügend Unterstützer zu überzeugen, um die fehlenden Finanzmittel aufzubringen.

Die Ausstellung ist komplett dreisprachig aufgebaut und richtet sich direkt an die Schüler_innener So steht das Motto „Hands On“ im Mittelpunkt: „Die Schüler_innen können den Austausch erneut durchleben.“ freut sich Volksschullehrerin Doris Jüngling. Magnettafeln und ein kindgerechtes Quiz machen die Plakate zu einem wasser- und wissensreichen Erlebnis.  Und mal ehrlich: Wissen Sie, was Wasser auf ungarisch heißt oder welcher große Fluss durch Äthiopien fließt?

Park mal anders

Foto: Nora_Wellhausen

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