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Werkstattdialoge - Bilanzen und Visionen aus 50 Jahren entwicklungspolitischer Lernwerkstatt

Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens hatte  das ASA-Programm Partner_innen, Geldgeber_innen, Ehrenamtlichen- vertreter_innen und Kolleg_innen nach Berlin zu den „Werkstattdialogen“ eingeladen. Ein halbes Jahrhundert entwicklungspolitische Bildungsarbeit – ein guter Zeitpunkt, um Bilanzen zu ziehen und Visionen für die Zukunft zu formulieren!


Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren in das Umspannwerk Kreuzberg gekommen. Los ging es um 15 Uhr mit der "Werkschau": In verschiedenen Themenblöcken wurde die vielseitige Arbeit des ASA-Programms vorgestellt. Themenschwerpunkte waren „Süd-Nord-Dialog – internationale Zusammenarbeit auf  Augenhöhe“, „Social Business – innovative Unternehmensmodelle“, „Global Education – Vielfalt und Innovation in Europa“ und "Didaktik im 21. Jahrhundert" – aus der Zukunft lernen!. Doch natürlich ging es – wie immer beim ASA-Programm – nicht nur um Information, sondern auch um Partizipation. In „Werkbänken“ hatten die Gäste anschließend die Möglichkeit, selber aktiv zu werden und an der Weiterentwicklung der Themen mitzuwirken. Wie kann man im internationalen Team globalen Herausforderungen begegnen? Kann mit innovativen Unternehmensmodellen Nachhaltigkeit vorangetrieben werden? Welche Voraussetzungen sind nötig, um Multiplikator_innen für Globales Lernen in Europa auszubilden? Oder auch: Wie gestaltet sich Didaktik beim ASA-Programm, bei ENSA und ASA-weltwärts? Den ganzen Nachmittag gab es viel Raum zum Diskutieren, Ideen Entwickeln, sich Vernetzen und zum Impulse mit nach Hause Nehmen.

Den Festakt am Abend eröffnete Bernd Schleich, Geschäftsführer von InWEnt, mit seinen Grußworten. Die Festrede hielt Dr. Friedrich Kitschelt vom BMZ in Vertretung des Staatssekretärs Hans-Jürgen Beerfeltz, der leider kurzfristig absagen musste. Eine offene Dialogrunde ermöglichte allen Anwesenden die Möglichkeit, mit verschiedenen Stakeholder_innen von ASA ins Gespräch zu kommen: Neben Bernd Schleich als Geschäftsführer von InWEnt und Andrea Dorneich als ASA-Leiterin waren vertreten: Anne Hackenberger als Ehrenamtlichenvertreterin, Thomas Giessler vom DGB als Mitglied des ASA-Programmbeirats, Pierre Autissier vom BRECI - Enseignement agricole francais in Frankreich als Vertreter der Partner im europäischen Kooperationsnetzwerk GLEN sowie Nadine Williams von der Cape Mental Health Society aus Südafrika als Vertreterin der Partnerorganisationen im Globalen Süden. Die „Werk-Lounge“ im Anschluss lud alle Gäste dazu ein, den Abend bei Wein und Fingerfood gemütlich ausklingen zu lassen.

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