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Philippinen | Plätze: 2 | Nr.: C301505235 | Seminartermine
Studienrichtung: Umweltwissenschaften, Agrarwissenschaften, Katastrophenmanagement
Vorgeschlagen von: Tomasito S. Villarin, SIMCARRD
Sprache(n): Englisch, (Tagalog oder Cebuano von Vorteil)
Dauer: 3 Monate
Der fortschreitende Klimawandel bedroht vor allem benachteiligte und marginalisierte Gruppen, die keine Möglichkeit haben, entsprechende Anpassungsmaßnahmen durchzuführen. So sind viele Menschen, die in der philippinischen Region Mindanao unter einfachen Verhältnissen von Subsistenzlandwirtschaft leben, von Naturkatastrophen in erhöhtem Maß betroffen. In Krisenzeiten ist dort zudem der Umgang mit Naturressourcen häufig wenig nachhaltig. Hier setzt die Arbeit der Nichtregierungsorganisation SIAD Initiatives in Mindanao-Convergence for Asset Reform and Regional Development (SIMCARRD) an. SIMCARRD versucht, die lokale Bevölkerung an nachhaltige Landwirtschaft heranzuführen, um so deren Einnahmesituation und Lebensstandard zu verbessern. Dabei setzt die Organisation auf partizipative Ansätze. Anpassung an den Klimawandel ist in den letzten Jahren ein immer wichtigeres Thema geworden, so dass SIMCARRD dieses Jahr mit den ASA-Teilnehmenden in diesem Feld aktiv werden will.
Die Teilnehmenden sollen eine Risikoanalyse darüber durchführen, in welchem Maße die Region Mindanao vom Klimawandel betroffen sein wird, welche konkreten Gefahren durch häufigere Extremwetterereignisse drohen und welche präventiven Maßnahmen ergriffen werden können, um die negativen Effekte abzumildern. Dabei gilt es auch zu überprüfen, inwieweit nachhaltigere Landwirtschaftsmethoden Erfolge bringen können. Die Ergebnisse sollen in Workshops präsentiert und die Bewohner_innen somit zur Umsetzung der Ideen und Maßnahmen motiviert werden.
Die ASA-Teilnehmenden sollten Erfahrungen in Risikoanalyse und -management mit Bezug zum Klimawandel mitbringen. Sie sollten also bereits über Kenntnisse in den Bereichen Adaptation und Mitigation (Anpassung an und Abschwächung der Folgen von Klimawandel) verfügen. Außerdem sollten die Teilnehmenden in der Lage sein, ihre Ergebnisse in den Workshops zielgruppengerecht aufbereiten und präsentieren zu können.
Die Ausreise erfolgt - in Absprache mit der Partnerorganisation - zwischen Juli und Dezember 2012.