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Basisprogramm

Bessere Perspektiven für Jugendliche aus Douala schaffen

Kamerun | Plätze: 2 | Nr.: C301505411 | Seminartermine

Hinweise: Für Berufstätige besonders geeignet

Berufsfelder: Soziale Arbeit, Erzieher_innen

Studienrichtung: Soziologie, Politik- und Verwaltungswissenschaften, Pädagogik, Geografie

Vorgeschlagen von: Philippe Nanga, Un Monde Avenir

Sprache(n): Französisch

Dauer: 3 Monate

Douala ist nicht nur die größte Stadt Kameruns, sondern auch ein Ort großer sozialer und kultureller Diversität. Eine lebendige Szene von Vereinen und Initiativen vertritt unter anderem die Bedürfnisse junger Menschen auf politischer Ebene und fördert deren Entfaltung und friedliches Zusammenleben. Dennoch hat nur ein Teil von ihnen Zugang zu politischer und soziokultureller Mitgestaltung in der Stadt und prekäre Lebensverhältnisse sowie der Wunsch nach Migration prägen das Leben vieler Jugendlicher.

Auch die NGO Un Monde Avenir hat sich den Einsatz für die Rechte junger Menschen und deren Motivation für Bildungs- und Entwicklungsprojekte in Douala als Ziele gesetzt. Die Potenziale vieler Jugendlicher bleiben oft aufgrund eigener Perspektiv- und Antriebslosigkeit oder struktureller Hindernisse seitens der Stadtverwaltung und des Berufsausbildungssystems ungenutzt. Um zu beweisen, dass die Stadt genügend Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung bieten kann, will Un Monde Avenir gemeinsam mit den ASA-Teilnehmenden auf beiden Ebenen ansetzen.

Zunächst werden die ASA-Teilnehmenden die bestehenden Hindernisse identifizieren und dazu Informationen anhand von theoretischen Recherchen und Treffen mit Jugendgruppen und Vertreter_innen von Verwaltung und Bildungswesen sammeln. Mit Hilfe der dokumentierten Ergebnisse organisieren die ASA-Teilnehmenden Diskussions- und Aktionsgruppen, um den Zugang von Jugendlichen zu Möglichkeiten kulturellen, sozialen, politischen und beruflichen Engagements in ihrer Stadt zu verbessern und sie dafür  zu motivieren. Daneben soll eine Datenbank zur statistischen Erfassung von Aspekten, die Jugend und Lokalverwaltung betreffen, angelegt werden.

In Wissensaustausch mit der Organisation sollen die ASA-Teilnehmenden je nach Interessen und Vorkenntnissen eigene Inhalte und interaktive Methoden einbringen. Erfahrungen in Jugendarbeit und Kenntnisse zum Thema Local Governance werden begrüßt. Kenntnisse in Erhebungs- und Evaluationsmethoden sowie in der Konzeptionierung und Durchführung von Interviews sind von Vorteil.

Das Projekt findet - in Absprache mit der Partnerorganisation - zwischen Juli und Dezember 2012 statt.

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Engagement Global gGmbH