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Basisprogramm

Ein Freizeitraum für die Kinder und Jugendlichen Cajamarcas

Peru | Plätze: 2 | Nr.: C301505330 | Seminartermine

Hinweise: Für Berufstätige besonders geeignet

Berufsfelder: Tischler_in, Bildhauerei, Erzieher_in

Studienrichtung: Pädagogik, Psychologie, Sozialarbeit, Kunst, (Innen-) Architektur

Vorgeschlagen von: Lisa Wolff, Alternativas e.V.

Sprache(n): Spanisch

Dauer: 3 Monate

Gemeinsam kreativ sein, Ideen umsetzen und den eigenen Körper spüren: Für viele Jugendliche ist die künstlerische Arbeit in den Workshops des Centro Experimental de Talleres Artísticos (CETA) in Cajamarca eine wertvolle Alternative zu ihrem Alltag. In der Gegend um die peruanische Bergbaustadt betreiben in- und ausländische Firmen die Ausbeutung von Gold- und Silberminen, was die soziale Ungleichheit vor Ort verstärkt und bleibende ökologische Schäden hinterlässt. CETA möchte Kindern und Jugendlichen aus prekären Verhältnissen einen kreativen Ausgleich bieten und neue Perspektiven eröffnen. In Theater-, Tanz- und Malkursen sollen Freiräume geschaffen werden, in denen sich die Kinder und Jugendlichen persönlich weiter entwickeln und ihre Fähigkeiten ausbauen können. Ein Schwerpunkt des Zentrums liegt außerdem auf präventiver Beziehungsarbeit: So bieten die Mitarbeiter_innen Sprechstunden für die Kinder an, um psychosozialen Problemen vorzubeugen und dem „leichten Ausweg“ des Drogenmissbrauchs und der Kriminalität Alternativen entgegenzusetzen.

Zusammen mit den Kindern und Jugendlichen werden die ASA-Teilnehmenden einen speziellen Raum für Freizeitaktivitäten planen und konstruieren. Dazu führen sie zunächst einen Workshop durch, um die Idee vorzustellen und interessierte Kinder und Jugendliche für das Projekt zu gewinnen. Gemeinsam mit dieser Gruppe planen und realisieren sie anschließend den Freizeitraum. Mit ihrer partizipativen Arbeitsweise tragen sie dazu bei, dass die Kinder und Jugendlichen Solidarität und Zusammenarbeit erfahren und lernen, als Teil einer Gruppe Verantwortung zu übernehmen. Die ASA-Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit, die laufenden Angebote des Zentrums zu begleiten und dabei von den Pädagog_innen bei CETA zu lernen.

Die ASA-Teilnehmenden sollten ebenso Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitbringen, wie organisatorisches Geschick, Kreativität und gute Spanischkenntnisse. Mindestens eine_r der Teilnehmenden sollte über handwerkliche Qualifikationen verfügen. Das Projekt ermöglicht einen engen Kontakt mit den Projektarbeiter_innen  sowie peruanischen Kindern und Jugendlichen und deren Familien. Die Präsenz der Bergbauindustrie mit ihren sozialen und ökologischen Folgen bietet zudem vielfältige Anknüpfungspunkte, um über globale Zusammenhänge zu reflektieren.

Das Projekt findet zwischen August und November 2012 statt.

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