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Basisprogramm

Ermittlung der Auswirkungen von Waldschutzmaßnahmen

Philippinen | Plätze: 2 | Nr.: C301505232 | Seminartermine

Studienrichtung: Umweltökonomie, Agrarökonomie, Wirtschaft, Forstwirtschaft, Sozialwissenschaften

Vorgeschlagen von: Dr. Bernd-Markus Liss, GIZ

Sprache(n): Englisch

Dauer: 3 Monate

Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Emissionen aus Waldzerstörung in den Tropen tragen erheblich zur Erderwärmung bei. Eine Antwort der internationalen Gemeinschaft, um den Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre zu begrenzen, ist der REDD-Mechanismus. Dabei sollen Waldschutz und Wiederaufforstungen in Entwicklungsländern den CO2–Gehalt in der Atmosphäre vermindern, wobei die Kosten von der internationalen Gemeinschaft  übernommen werden. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) führt in der Provinz Süd-Leyte auf den Philippinen ein REDD-Pilotprojekt durch. Die GIZ ist die zentrale Durchführungsorganisation der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und bereits seit 40 Jahren auf den Philippinen mit unterschiedlichen Projekten aktiv.

Die ASA-Teilnehmenden sollen in einer Studie die sozioökonomischen Auswirkungen von Wiederaufforstungen, Waldrehabilitierungsmaßnahmen und Agroforstmaßnahmen im Pilotprojekt untersuchen. Ein_e Teilnehmer_in mit (umwelt-oder agrar-)ökonomischem Hintergrund wird dabei die wirtschaftlichen Gewinne der implementierten Maßnahmen untersuchen. Instrumente dafür sollen quantitative Methoden wie Kosten-Nutzen-Analysen, Deckungsbeitragsrechnungen und Analyse von Wertschöpfungsketten sein. Der oder die Teilnehmende mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund wird mittels einer qualitativen Untersuchung die sozialen Gewinne für die am Projekt teilnehmenden Haushalte ermitteln. Die Forschungsdesigns erarbeiten die Teilnehmenden in Kooperation mit Mitarbeitern der GIZ und der Visayas State University. Die Datenerhebung und -auswertung liegt in Händen der ASA-Teilnehmenden, die aber bei der Auswahl der Untersuchungsorte sowie bei der Organisation der Feldarbeit von der GIZ unterstützt werden. Die Ergebnisse sollen in einen Abschlussbericht mit Empfehlungen für die regionale und nationale Politikberatung münden.

Die Teilnehmenden sollten im Studium bereits fortgeschritten sein (mindestens Bachelor-Abschluss), die entsprechenden Qualifikationen in quantitativen und qualitativen Methoden mitbringen und damit auch schon praktisch gearbeitet haben. Ein Interesse an ländlicher Entwicklung wird ebenso vorausgesetzt wie sehr gute Englisch-Kenntnisse. Die Teilnehmer_innen sollten kommunikationsgewandt und interkulturell kompetent sein.

Das Projekt findet zwischen August und Oktober 2012 statt.

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