Sie befinden sich hier: Programm 2012
Südafrika | Plätze: 3 | Nr.: C301505424 | Seminartermine
Studienrichtung: Entwicklungsstudien, Politik- und Sozialwissenschaft, Verwaltungswissenschaften, Rechtswissenschaften, Afrikanistik
Vorgeschlagen von: Daryl Balia, Institute for Security Studies
Sprache(n): Englisch
Dauer: 3 Monate
Die politische Situation vieler afrikanischer Ländern ist nach wie vor instabil. Vielerorts befindet sich die Etablierung von demokratischen und rechtsstaatlichen Strukturen noch in einem andauernden Prozess. Neue politische Strategien sollen aber nicht nur von außen implementiert, sondern zunehmend auf dem Kontinent selbst entwickelt werden. Dazu will unter anderem das Institute for Security Studies (ISS) aus Kapstadt beitragen, das als anerkannter afrikanischer Think Tank mehrere Niederlassungen, unter anderem in Dakar, Addis Abbeba und Nairobi hat. Ziel des 1990 gegründeten Instituts ist es, als lernende Organisation demokratische Reformen anzustoßen, die soziale Sicherheit zu stärken und Armut zu überwinden.
Um diese Ziele umzusetzen, sucht das ISS den internationalen Austausch. Die ASA-Teilnehmenden werden die Möglichkeit haben, an ausgewählten Forschungsprojekten aus den Bereichen mitzuarbeiten. Daneben sollen sie an politischen Debatten teilnehmen und die Ergebnisse in die Arbeit der Forschungsprojekte einfließen lassen. Eine weitere Aufgabe ist die logistische und inhaltliche Unterstützung im organisatorischen Bereich von ISS und die Durchführung von Seminaren und Workshops des Instituts.
Die ASA-Teilnehmenden sollten über fundierte Kenntnisse in Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens sowie über erweiterte fachliche Kenntnisse in mindestens einem der Themenbereiche Klimawandel, Korruption oder Menschenrechte verfügen. Daneben sollten sie sich bereits mit politischen Thematiken in Bezug auf afrikanische Länder im Allgemeinen und Südafrika im Besonderen auseinandergesetzt haben.
Die Ausreise erfolgt - in Absprache mit der Partnerorganisation - zwischen Juli und Dezember 2012.