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Basisprogramm

Freiwilligenarbeit besser vernetzen

Kolumbien | Plätze: 2 | Nr.: C301505319 | Seminartermine

Hinweise: Für Berufstätige besonders geeignet

Berufsfelder: Sozialpädagogik, Sozialarbeit

Studienrichtung: Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogik, Psychologie, Lateinamerikawissenschaften, , Interkulturelle Studienrichtungen

Vorgeschlagen von: Natalia Buitrago, CCSV

Sprache(n): Spanisch

Dauer: 3 Monate

Kulturelle Bildungsangebote sind gerade in ländlichen Räumen von großer Bedeutung. In Sáchica, einer Gemeinde im Nordosten Kolumbiens, hat sich in einer großen Villa im Ortskern 2002 das Kulturhaus  „La Casa de la Cultura Sáchica Volunta“ (CCSV) gegründet. Dort fördert CCSV neben einheimischen Kulturveranstaltungen auch aktiv den internationalen und interkulturellen Austausch. Dabei möchte CCSV auch mit internationalen Freiwilligen zusammenarbeiten. Außerdem hat sich das Haus auch als Anlaufpunkt für Bürger_innen und Gemeinde bei sozialen und Bildungsfragen herausgebildet. So bietet CCSV Konfliktmanagement für Jugendliche an und unterhält Kooperationen mit der örtlichen Schule, der Bibliothek und dem Museum vor Ort.

Die ASA-Teilnehmenden sollen während ihres Aufenthalts ein Konzept erarbeiten, wie Freiwillige aus aller Welt in die Arbeit des CCSV eingebunden werden können. Ziel ist die Schaffung einer Plattform, über welche die Freiwilligen sich sowohl mit dem CCSV als auch mit der Kommune vernetzen können. Die Aufgaben reichen von der Akquise der zukünftigen Freiwilligen über ihre Einbindung in die Strukturen vor Ort bis hin zur Erarbeitung pädagogischer Konzepte oder logistischer Lösungen in Bezug auf deren Unterkunft und Verpflegung. Dabei werden die ASA-Teilnehmenden sowohl mit den lokalen Stellen wie zum Beispiel Schule, Museum, Bibliothek oder Stadtverwaltung, als auch mit Kindern und Jugendlichen aus Sáchica zusammenarbeiten.

Die ASA-Teilnehmenden müssen die spanische Sprache beherrschen und im Team arbeiten können. Erfahrungen in der Arbeit mit Freiwilligen sind von Vorteil, da für diesen Bereich tragfähige Konzepte entwickelt werden sollen. Sie sollten zudem über interkulturelle Kompetenz verfügen und entsprechenden Respekt vor anderen Lebens- und Denkweisen mitbringen.

Das Projekt findet zwischen Oktober und Dezember 2012 statt.

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