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Basisprogramm

Handel im Wandel: Filmdreh an der Seidenstraße

Kirgisistan | Plätze: 2 | Nr.: C301505222 | Seminartermine

Hinweise: Für Berufstätige besonders geeignet

Berufsfelder: Film-, Medienberufe

Studienrichtung: Film- und/oder Medienwissenschaft, Journalismus, Wirtschaft, Sozial-/Kulturwissenschaften, Ethnologie

Vorgeschlagen von: Abbu Samira, GIZ

Sprache(n): Englisch, Russisch von Vorteil

Dauer: 3 Monate

Die Seidenstraße war in Zentralasien lange Zeit ein Symbol für Wohlstand und florierenden Handel. Aktuell sind die Bedingungen für internationalen Warenaustausch auf der Route des historischen Handelswegs jedoch eher schlecht. Starre Bürokratie, Protektionismus, Intransparenz und fehlende Qualitätsstandards stehen der wirtschaftlichen Entwicklung im Weg. Um Bewusstsein für diese Probleme zu schaffen, hat das Regionalbüro der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) beschlossen, einen dokumentarischen Kurzfilm zu diesem Thema zu produzieren. Dabei arbeitet sie mit der Universität für Management und Design in Kirgistans Hauptstadt Bischkek zusammen.

Die Universität wird das Projekt mit zwei kirgisischen Studierenden unterstützen, die mit den ASA-Teilnehmenden zusammenarbeiten werden. Der Film soll an beispielhaften Produkten, die vom Projektteam vorab ausgewählt werden, Probleme des internationalen Grenzverkehrs aufzeigen. Die ASA-Teilnehmenden werden mit Unterstützung der GIZ zum Thema recherchieren und einige Märkte der Region besuchen. Dort sollen sie Interviews mit Händler_innen führen, die Produkte kaufen, verkaufen und weitertransportieren. Außerdem soll die Situation an den Grenzen dokumentiert werden. Im direkten Anschluss werden sie den Film schneiden und auf einem Abschlussevent vorstellen. Danach wird der Film von der GIZ und anderen Partnern in der täglichen Arbeit eingesetzt.

Eine/r der ASA-Teilnehmenden sollte praktische Erfahrungen im Bereich Drehbuch und Produktion von Filmen mitbringen, der/die zweite Teilnehmende sollte sich inhaltlich in die gegebenen Thematiken einarbeiten können. Englischkenntnisse sind ein Muss, Russischkenntnisse von Vorteil. Beide Teilnehmenden sollten bereits Erfahrung im Projektmanagement gesammelt haben. Das Kamera- und Schnittequipment wird gestellt, muss aber von den Teilnehmenden bedient werden, so dass auch hier Vorkenntnisse von großem Vorteil sind. Hohe interkulturelle Sensibilität, Belastbarkeit und Flexibilität sind Grundvoraussetzungen für die Zusammenarbeit im internationalen Projektteam.

Das Projekt findet zwischen Juli und November 2012 statt.

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