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Palästinensische Gebiete | Plätze: 2 | Nr.: C301505216 | Seminartermine
Studienrichtung: Internationale Beziehungen, Konfliktmanagment, Nahost-Studien, Politikwissenschaften, Development Studies, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften
Vorgeschlagen von: Kete Shabani, ASA-Teilnehmerin 2010
Sprache(n): Englisch, (Arabisch und Hebräisch von Vorteil)
Dauer: 3 Monate
Der israelisch-palästinensische Konflikt ist eine der am längsten andauernden Krisen in der internationalen Politik. Eine zeitnahe Lösung ist trotz großer Bemühungen von vielen Seiten nicht in Aussicht. Mit der Zwei-Staaten-Lösung ist mittlerweile aber zumindest ein Zielpunkt formuliert, dem beide Konfliktparteien zugestimmt haben. Auf dieser Basis arbeitet auch das Israel Palestine Center of Research and Information (IPCRI) aus Jerusalem, welches für das Selbstbestimmungsrecht von Israelis und Palästinenser_innen und einen Dialog zwischen den Gruppen wirbt, um den Friedens- und Entwicklungsprozess voranzubringen. Das Institut hat seine Arbeit 1988 aufgenommen und arbeitet als Think Tank sowohl in Israel als auch in den palästinensischen Gebieten.
Die ASA-Teilnehmenden werden IPCRI bei seinen laufenden Projekten unterstützen und können bei Interesse auch eigene Forschungsprojekte einbringen. Zu den Aufgaben gehören die Organisation von Veranstaltungen, Hintergrundrecherchen sowie das Monitoring laufender Projekte durch Ortsbesuche und Umfragen. Weiterhin werden der Besuch und die Berichterstattung von Konferenzen sowie die Übernahme administrativer Aufgaben wie Protokollführung bei Sitzungen oder die Pflege der Website Teil des Projektpraktikums sein. Zu den IPCRI-Projekten, an denen die Teilnehmenden mitwirken können, gehören palästinensisch-israelische Jugendprojekte, Verhandlungen mit israelischen und palästinensischen Expert_innen, Wirtschaftsförderung in Ost-Jerusalem und zahlreiche Menschenrechtsprojekte. IPCRI hofft, dass die Teilnehmenden sich danach als Friedensbotschafter_innen und Multiplikator_innen für die Region einsetzen.
Die Teilnehmenden sollten über Forschungserfahrungen, speziell im Bereich Umfrage- und Interviewtechniken, verfügen. Kenntnisse zum Nahost-Konflikt und der Region sind von Vorteil. Außerdem sind Erfahrungen in Veranstaltungsmanagment sowie im Bereich PR und Kommunikation erwünscht. Es sind sehr gute Englischkenntnisse erforderlich, Hebräisch und/oder Arabisch-Kenntnisse sind hilfreich. Zwar können Arbeitsplätze gestellt werden, ein eigener Laptop ist aber von Vorteil.
Das Projekt findet - in Absprache mit der Partnerorganisation - zwischen September und Dezember 2012 statt.