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Basisprogramm

Rechtliche Unterstützung afrikanischer Flüchtlinge in Israel

Israel | Plätze: 3 | Nr.: C301505217 | Seminartermine

Studienrichtung: Jura, Politikwissenschaften, Menschenrechte, Migration und Asyl

Vorgeschlagen von: Nicholas Schlagman, ARDC

Sprache(n): Englisch, (Arabisch, Französisch, Tigrinya, Amharisch oder Hebräisch von Vorteil)

Dauer: 3 Monate

Das African Refugee Development Center (ARDC) ist eine Graswurzel-Organisation, die gemeinsam von Asylbewerber_innen und Israelis gegründet wurde, um sich für die Interessen afrikanischer Flüchtlinge in Israel einzusetzen. Die israelische Gesetzeslage sowie große Vorbehalte seitens der Bevölkerung erschweren die Situation von Flüchtlingen und Asylbewerber_innen insbesondere aus Afrika. ARDC bietet diesen Hilfestellung und Beratung bezüglich Rechtsfragen und Asylprozessen, psychosozialer Probleme, humanitärer Bedürfnisse und Ausbildung an. Die Organisation arbeitet mit dem Innenministerium der israelischen Regierung und dem UN-Flüchtlingshilfswerk zusammen, um die vollständige Umsetzung der UN-Flüchtlingskonvention voranzutreiben.

Der Hauptsitz von ARDC befindet sich in einem Stadtviertel Tel Avivs, in dem viele afrikanische Migrant_innen leben.

Die ASA-Teilnehmenden sollen während ihres Aufenthaltes Klient_innen im Asylverfahren unterstützen, indem sie ihren Fall dokumentieren, die Bewerbung vorbereiten und sie bei Anhörungen und Gerichtsverhandlungen begleiten.

Daneben sollen sie auch zur israelischen Asylrechtslage und den politischen Umständen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge Recherche betreiben. Weiterhin sollen sie Fortschrittsberichte erstellen und Daten sammeln sowie bei der Evaluation der Prozesse assistieren.

ARDC erwartet von den ASA-Teilnehmenden weitgehende Kenntnisse im Rechtsbereich und wünscht sich daher fortgeschrittene Studierende aus dem Bereich Jura oder ähnlichen Studiengängen. Erfahrungen zum Themengebiet Migration und Asyl sind von großem Vorteil. Die ASA-Teilnehmenden werden in einem Stadtviertel leben und arbeiten, das durch die Präsenz afrikanischer Flüchtlinge geprägt ist und typische Charakteristiken einer urbanen Niedriglohn-Gegend aufweist.

Das Projekt findet - in Absprache mit der Partnerorganisation - zwischen Juli und Dezember 2012 statt.

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Engagement Global gGmbH