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Kolumbien | Plätze: 2 | Nr.: C301505320 | Seminartermine
Studienrichtung: Sozialwissenschaften, Geographie, PR, Umwelterziehung, Pädagogik, Journalismus
Vorgeschlagen von: June Marie Mow Robinson, Fundación Providence
Sprache(n): Englisch,Spanisch
Dauer: 3 Monate
Kleine Inseln in den Weltmeeren sind ganz besonders von der Klimaerwärmung betroffen. Weil der Wasserspiegel ansteigt, könnten beispielsweise in der Karibik einige Inseln in der Zukunft vollständig versinken oder unbewohnbar werden. Hurrikane, Erosion und starke Regenfälle bedrohen zusätzlich die Lebensgrundlage ihrer Bewohner_innen. Die Fundación Providence (FP) ist eine Nichtregierungsorganisation auf der kolumbianischen Isla de San Andrés, die zum Schutz des Naturreservates "Seaflower" beiträgt. FP möchte das ökologische Bewusstsein der Einwohner_innen des Archipels wecken. Deshalb entwickelt die Organisation unter Verwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse Strategien und Projekte, die die Bevölkerung zum Nachdenken über Umweltschutz und nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung anregen sollen.
Die ASA-Teilnehmenden beschäftigen sich gemeinsam mit der Fundación Providence mit der globalen Erwärmung und ihren Auswirkungen auf kleine karibische Inseln. Sie konzipieren Veranstaltungen zum Klimawandel und der Bedeutung des Biosphärenreservats für die lokale Bevölkerung und führen diese selbstständig durch. Ziel dieser Aktivitäten ist die Stärkung des Umwelt- und Klimabewusstseins von Einheimischen und Tourist_innen. Mögliche Methoden sind Filmpräsentationen mit anschließenden Diskussionen, Bildungsangebote in Schulen, kreative Vermittlung des Konzeptes der Glokalisierung und Zusammenarbeit mit lokalen Medien. Die ASA-Teilnehmenden sollen dabei an die Ergebnisse voriger ASA-Projekte in der FP anknüpfen.
Die ASA-Teilnehmenden müssen Spanisch fließend beherrschen und sich bereits mit dem Feld des globalen Klimawandels beschäftigt haben. Wichtig sind Kenntnisse in der Umsetzung einer effizienten Öffentlichkeitsarbeit. Ein hohes Maß an Teamfähigkeit wird vorausgesetzt. Die Teilnehmenden sollten außerdem über interkulturelle und soziale Kompetenz verfügen.
Das Projekt findet zwischen Juli und Oktober 2012 statt.