Sie befinden sich hier: Programm 2012
Malawi | Plätze: 2 | Nr.: C301505419 | Seminartermine
Hinweise: Für Berufstätige besonders geeignet
Berufsfelder: Maurer_in, Zimmermann /Zimmer_in
Studienrichtung: Sozialwissenschaften, Ethnologie
Vorgeschlagen von: Jutta Krey, Freundeskreis Malawi und Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre e.V.
Sprache(n): Englisch, Chichewa und Yao von Vorteil
Dauer: 3 Monate
Auf dem Human Development Index der UN-Entwicklungsorganisation UNDP nimmt Malawi Platz 153 (von 169) ein. Das Land im Südosten Afrikas mit seinen rund 14 Millionen Einwohner_innen ist größtenteils landwirtschaftlich geprägt. Besonders die ländlichen Regionen sind gekennzeichnet von Subsistenzwirtschaft und dadurch von den jährlichen Regenfällen abhängig. Strom und fließend Wasser gibt es außerhalb der größeren Städte nur selten. Der Freundeskreis Malawi unterstützt seit 40 Jahren die Mpilipili-Grundschule in dem Ort Makanjira im südöstlichen Zipfel des Landes. Diese Zusammenarbeit soll durch das ASA-Projekt aufgefrischt und gestärkt werden.
Ziel des ASA-Aufenthalts ist es, für den Freundeskreis Malawi eine Dokumentation über die Situation vor Ort zu erstellen, die als Basis für die Entwicklung von zukünftigen Förderprogrammen diesen soll. Die Studie soll Auskunft sowohl über die Situation in der Mpilipipi-Grundschule als auch über die sozialen Strukturen und das Alltagsleben in der Region allgemein liefern. Für die Schule soll eine Inventarliste erstellt werden. Daneben sollen sich die Teilnehmenden an der Durchführung des Unterrichts beteiligen. Eine weitere Aufgabe ist die Entwicklung eines Lern- und Arbeitsprojekts zusammen mit einer Frauengruppe. Bei entsprechenden Fähigkeiten können die Teilnehmenden die Lokalbevölkerung in handwerklichen Techniken, insbesondere im Bereich Bau, unterstützen. Auch das Identifizieren von potenziellen Partner_innen und das Herstellen von Kontakten für weitere Projekte des Freundeskreises gehören zu den Aufgaben.
Die ASA-Teilnehmenden müssen gut Englisch sprechen können und sollten über Kenntnisse empirischer Sozialforschung verfügen. Ethnologische und/oder soziologische Kenntnisse, im Idealfall zur Region, sind ebenso von Vorteil wie Erfahrung in der Arbeit mit Kindern. Ein hohes Maß an Improvisationsfähigkeit wird vorausgesetzt. Die Teilnehmenden müssen bereit und in der Lage sein, unter sehr einfachen Bedingungen zu leben und zu arbeiten.
Das Projekt findet zwischen Juli und Oktober 2012 statt.