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Bangladesch | Plätze: 2 | Nr.: C301505204 | Seminartermine
Hinweise: Für Berufstätige besonders geeignet
Berufsfelder: Sozialarbeiter_in, Tanz, Schauspiel
Studienrichtung: Tanz, Theaterpädagogik, Pädagogik, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Theaterwissenschaften, Kulturwissenschaften
Vorgeschlagen von: Maxi Menja Lehmann, ASA-Teilnehmerin 2010
Sprache(n): Englisch, (Bengali von Vorteil)
Dauer: 3 Monate
Kulturelle Bildung und eigene künstlerische Erfahrungen sind nicht nur Teil einer humanistischen Erziehung, sondern stärken auch Selbstbewusststein und Selbstwertgefühl. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, die aus marginalisierten Bevölkerungsgruppen stammen. Das Bangladesh Institut of Theatre Arts (BITA) in Chittagong arbeitet daher mit mehr als 200 Menschen in ganz Bangladesch, um mit Theater- und Tanzprojekten Kinder und Jugendliche an diese Kunstformen heranzuführen. Das abschließende Präsentieren ihrer Arbeitsergebnisse verschafft diesen eigene Erfolgserlebnisse. Dabei arbeitet BITA mit Gruppen der drei großen Religionsgemeinschaften im Land zusammen. BITA wurde 1993 gegründet und kooperiert mit zahlreichen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit.
Die ASA-Teilnehmenden werden ein eigenes Tanz- oder Theaterprojekt in Chittagong oder Umgebung mit Kindern und Jugendlichen selbstständig planen und durchführen. Auch Bühnenbild- und Kostümgestaltung kann Teil des Projekts sein. Am Ende des Projektzeitraums sollen die Ergebnisse öffentlich am Wohnort der Kinder und Jugendlichen präsentiert werden. Zudem sollen die ASA-Teilnehmenden im Rahmen eines Trainingszentrums Workshops planen und anleiten, um einen kulturellen und methodischen Austausch mit Mitgliedern von BITA zu gestalten. Ziel dabei ist es, einen Prozess des gegenseitigen Lernens im Feld des „Community Theatre“ herzustellen.
Die ASA-Teilnehmenden sollten bereits Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gesammelt haben, im Idealfall im Bereich Tanz- oder Theaterpädagogik. Es ist zu beachten, dass die jungen Menschen aus schwierigen Lebenssituationen ins Projekt kommen, was eine besondere Sensibilität in Bezug auf soziale Problemstellungen erfordert. Aufgrund der sehr begrenzten Ressourcen der Organisation ist ein sehr hohes Maß an Improvisationsfähigkeit vonnöten.
Die Ausreise erfolgt - in Absprache mit der Partnerorganisation - zwischen Juli und Dezember 2012.