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Kasachstan | Plätze: 3 | Nr.: C301505219 | Seminartermine
Studienrichtung: Umweltbildung, Journalismus, Ökologie, Pädagogik, Naturschutz, Museumspädagogik
Vorgeschlagen von: Til Dieterich, Naturschutzbund Deutschland e.V.
Sprache(n): Englisch,Russisch
Dauer: 3 Monate
Die Region um die Stadt Karaganda in Zentralkasachstan ist von zahlreichen negativen Umwelteinflüssen betroffen. Luft- und Bodenverschmutzung durch die Kohle- und Stahlindustrie, die Wasserverunreinigung des größten Flusses Nura sowie die Umweltbelastungen, die vom Atomtestfeld Semipalatinsk ausgehen, belasten die Region. Das Ökologische Museum in Karaganda (EcoMuseum) beleuchtet diese Probleme und stärkt damit das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung für Umweltfragen. Ziel des Museums ist es, politisch Einfluss zu nehmen und demokratische Prozesse zur Beteiligung lokaler Gemeinden an der umweltpolitischen Entscheidungsfindung zu fördern. Die Bedeutung des Umweltschutzes im täglichen Leben, wie beim Energiesparen oder dem nachhaltigen Umgang mit Wasser, soll Erwachsenen sowie Kindern durch Ausstellungen näher gebracht werden.
Die ASA-Teilnehmenden werden im Ökologischen Museum pädagogisch mit Kindern mit Behinderungen zusammen arbeiten. Dabei unterstützen sie eine bereits existierende Jugendgruppe des Museums, in der sich Kinder ab vier Jahren befinden. Aber auch Umweltbildung für Erwachsene steht auf dem Programm. Ein_e Teilnehmende_r soll zudem die Arbeit des Vereins, der sich zur Unterstützung des Museums gebildet hat, unterstützen. Außerdem bietet das EcoMuseum zahlreiche Aktivitäten innerhalb und außerhalb seiner Räume an, bei denen die ASA-Teilnehmenden Aufgaben übernehmen können. Beispiele dafür sind unter anderem die Mitwirkung in einer Fahrradwerkstatt und einem Umweltfilm- oder einem Vogelbeobachtungsclub sowie die Durchführung von Workshops zu alternativen Energien.
Mindestens ein_e Teilnehmer_in sollte Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen, vorzugsweise mit Kindern haben. Der oder die andere Teilnehmer_in sollte bereits über Erfahrungen in der Arbeit von Nicht-Regierungsorganisationen verfügen. Es wird ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Motivation sowie gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Mindestens ein_e Teilnehmende_r sollte dazu auch Russisch sprechen. Die Organisation verfügt zwar über Computer, die Mitnahme eines eigenen Laptops wird aber empfohlen.
Die Ausreise erfolgt - in Absprache mit der Partnerorganisation - zwischen Juli und Dezember 2012.