People who make the difference

Merkzettel

Sie haben noch kein Projekt auf Ihrem Merkzettel

Sie befinden sich hier:  Programm 2012

Basisprogramm

Umweltbildung in der Erdölstadt Barrancabermeja

Kolumbien | Plätze: 3 | Nr.: C301505321 | Seminartermine

Hinweise: Für Berufstätige besonders geeignet

Berufsfelder: Medienberufe

Studienrichtung: Maschinenbau (Schwerpunkt Umwelttechnik und/oder erneuerbare Energien), Kommunikationswissenschaften, Medienwissenschaften, Natur- und Umweltpädagogik, Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften

Vorgeschlagen von: Jahir Julian Jolianis Acero (ASA-Teilnehmer 2010)

Sprache(n): Spanisch

Dauer: 3 Monate

In Barrancabermeja, einer Industriestadt am Rio Magdalena, befindet sich die größte Erdölraffinerie Kolumbiens. Während des internen Konflikts im Land kam es in der ressourcenreichen, strategisch wichtig gelegenen Stadt ab Ende der 1990er Jahre immer wieder zu  Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen. Im Jahr 2001 übernahm die paramilitärische Organisation AUC die Kontrolle über die Stadt. Seit der offiziellen Demobilisierung der AUC im Jahr 2006 hoffen viele Einwohner_innen auf einen Neuanfang. Die soziale Ungleichheit sowie die hohe Luft- und Wasserverschmutzung bleiben große Herausforderungen für die lokalen Behörden. Der auch in Barrancabermeja aktive Servicio Nacional de Aprendizaje (SENA) will zur Verbesserung der Situation beitragen, indem er kostenfrei berufliche Qualifikationen vermittelt.

Im Zentrum des ASA-Projekts stehen Umweltbildung, Klimaschutz und erneuerbare Energien. Politische Autoritäten, private Unternehmen und Bürger_innen sollen auf die Umweltprobleme der Stadt aufmerksam gemacht und für die Vorteile erneuerbarer Energien sensibilisiert werden.

Die Teilnehmenden können dabei ihren eigenen Ideen freien Lauf lassen. Denkbar ist beispielsweise eine Videoreportage über die gegenwärtige ökologische Situation der Stadt oder eine Studie über die Energie- und Umweltprobleme in den umliegenden Gebieten. Die Teilnehmenden können auch öffentlich zugängliche Workshops zum Thema Umwelt anbieten oder ein thematisches Straßenkino veranstalten. Im Verlauf des Prozesses können sie zudem evaluieren, bei welchen privaten und staatlichen Akteuren Möglichkeiten bestehen, sie in Umweltprojekte einzubeziehen.

Für diese Aufgaben sollen die Teilnehmenden großes Interesse für soziale und umweltspezifische Themen mitbringen. Ebenso ist viel Eigeninitiative und Kreativität zur Verwirklichung eigener Projekte notwendig. Je nachdem, für welche Aktivitäten sich die Teilnehmenden interessieren, sind entsprechende Erfahrungen etwa in audiovisueller Kommunikation, Umweltbildung oder Öffentlichkeitsarbeit von Vorteil.

Die Ausreise findet – in Absprache mit der Partnerorganisation – zwischen Juli und Dezember 2012 statt.

Projekt zur Bewerbung vormerken

Engagement Global gGmbH