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Basisprogramm

Wie profitiert die lokale Bevölkerung vom Meeresschutz?

Philippinen | Plätze: 2 | Nr.: C301505233 | Seminartermine

Studienrichtung: Sozialwissenschaften, Ethnologie, Meeresbiologie, Fischerei, Marinewissenschaften, Ozeanographie

Vorgeschlagen von: Dr. Uwe Scholz, GIZ

Sprache(n): Englisch

Dauer: 3 Monate

Für die Philippinen ist ein intaktes Ökosystem im Meer und an den Küsten aufgrund der geographischen Lage besonders wichtig.  Daher werden hier verstärkt marine Schutzgebiete zur Erholung bedrohter Fischpopulationen ausgewiesen, was jedoch kurzfristig zu Einschränkungen für die von der Fischerei abhängige lokale Bevölkerung führen kann. Langfristig sollen die Regeneration überfischter Gewässer und die Regulierung der Fischerei jedoch sowohl ein intaktes Ökosystem als auch die Lebensgrundlage der Fischer nachhaltig sichern. Die „Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit“ (GIZ) möchte nun im Rahmen ihres Environment and Rural Development Program (EnRD) die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen von marinen Schutzgebieten  untersuchen. Die GIZ ist die zentrale Durchführungsorganisation der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und bereits seit 40 Jahren auf den Philippinen mit unterschiedlichen Projekten aktiv.

Die ASA-Teilnehmenden werden in der Sagay Marine Reserve, einem der größten und ältesten Schutzgebiete des Landes, im Rahmen einer Studie  (Datenerhebung und –Auswertung), ermitteln, wie sich die soziökonomische Situation der Fischer, sowie die ökologische Situation der Gewässer durch das Management des Schutzgebietes darstellt. Die Ergebnisse sollen zu einer Verbesserung des Managements beitragen.  

Die Studie soll durch ein interdisziplinäres Team aus  einer/einem Sozialwissenschaftler_in sowie  einer/einem (Meeres-)Biolog_in o.ä. realisiert werden. Der/die Sozialwissenschaftler_in wird durch Interviews und Fragebögen eine Bestandsaufnahme unter der Lokalbevölkerung sowie Workshops mit Fischer_innen und lokalen Entscheidungsträger_innen durchführen. Der/die Biolog_in wird Untersuchungen zur marinen Fauna vornehmen. Dabei werden die ASA-Teilnehmenden mit GIZ Projektmitarbeitern, Mitarbeitern von Behörden und der Stadt Sagay sowie Universitäten kooperieren. Der/die Sozialwissenschaftlerin sollte über Kenntnisse in Feldforschung und empirischer Datenerhebung verfügen. Der/die Biolog_in sollte möglichst Erfahrung mit Feldforschung  und Analysemethoden, z. B. Length Frequency Analysis  sowie der Bewertung von mariner Fauna sowie Korallenriffen haben. Mit einem entsprechehnden Tauchzertifikat (z. B. CMAS, PADI) sind auch Tauchgänge möglich. Eigene Laptops müssen mitgebracht werden. Zudem sollten beide Teilnehmenden wegen Ausfahrten mit Fischerbooten gut schwimmen können.

Das Projekt findet  vom 01.August bis 31.Oktober 2012 statt.

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