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Programmbeschreibung
Brasilien | Plätze: 2 | Nr.: C300104612 | Seminartermine
Hinweise: Für Berufstätige besonders geeignet
Berufsfelder: DesignerIn, Mediengestaltung
Studienrichtung: Grafikdesign, Marketing, Kommunikationswissenschaften
Vorgeschlagen von: Janina Budi, ehemalige Teilnehmerin, Deutschland
Dauer: 3 Monate
Die Ostamazonasgebiete Brasiliens haben große Probleme mit der Abholzung, der Ausweitung von Monokulturen, der unkontrollierten Verstädterung und der wirtschaftlich bedingten Migration. Weil es in der Region nur ein geringes Umweltbewusstseins gibt, rangiert sie bei Klimadebatten immer mit an oberster Stelle. Eine Reihe sozialer Initiativen hat sich gegründet, die sich einzelner dieser Probleme annehmen.
Das Netzwerk „Fórum da Amazônia Oriental“ (FAOR) in Belém/Pará vereint diese sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen. Allerdings erreichen die Aktivitäten der FAOR nur selten eine breite Masse. Der Bedarf an einer guten Marketingstrategie ist hoch.
FAOR besteht seit 1993 und wurde nach der Umweltkonferenz in Rio de Janeiro gegründet. Das Netzwerk ist in den letzten 16 Jahren massiv gewachsen und umfasst heute neun thematisch unterschiedliche Arbeitsgruppen. FAOR wird auch international durch den DED, MISEREOR und die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt.
Die ASA-Teilnehmenden sollen dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad des Netzwerkes zu erhöhen. Eine ihrer Aufgaben wird darin bestehen, die Mitglieder des Netzwerkes in Workshops für die Themen Design und Marketing zu sensibilisieren. Sie sollen auch ein gemeinsames Marketing für eine kollektive "Netzwerkidentität" vorantreiben. Darüber hinaus werden frische Ideen gebraucht, um die FAORs weiter sichtbar zu machen. Die StipendiatInnen können auch neue Designkonzepte für Marketingprodukte entwerfen.
Die Teilnehmenden müssen über gute Portugiesischkenntnisse oder sehr gute Spanischkenntnisse verfügen. Vorteilhaft sind auch Erfahrungen mit Workshops und sozialem Marketing.
Die Ausreise erfolgt – in Absprache mit der Partnerorganisation - zwischen Juli und Dezember 2010.
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