Das ASA-Programm ist ein innovatives, entwicklungspolitisches Lernprogramm. Das Besondere am ASA-Programm ist das Zusammenspiel von Trainingsseminaren in Deutschland und Europa sowie einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt in mehr als 50 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa. Im Anschluss an diese Praxisphase werden die Erfahrungen gemeinsam ausgewertet und Methoden und Möglichkeiten für ein weiteres Engagement in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland vermittelt. Ein aktives Netzwerk bietet die Möglichkeit zu nachhaltigem und langfristigem Austausch von Erfahrungen und Know-How.
Das ASA-Programm gibt es seit inzwischen fast 50 Jahren. Es hat sich im Laufe der Geschichte stetig weiter entwickelt. Neben dem bewährten Basisprogramm bieten das Süd-Nord-Programm, das Programm „ASApreneurs - Shaping a Sustainable World“ und GLEN (Global Education Network of Young Europeans) heute vielfältige Möglichkeiten, am ASA-Programm teilzunehmen.
Das Basisprogramm ist das klassische ASA-Programm, das bereits auf eine lange Tradition und viel Erfahrung zurück blickt. Es vermittelt Wissen über globale Zusammenhänge und Herausforderungen, sowie Wissen und Kompetenzen in den Bereichen interkulturelle Kommunikation, Konfliktmanagement, Entwicklungszusammenarbeit und Globales Lernen. Dafür durchlaufen die Teilnehmenden drei intensive Seminare - zwei vor und eines nach dem Auslandsaufenthalt. Durch einen dreimonatigen Auslandsaufenthalt in Form eines Projektpraktikums in einer Organisation in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa sammeln die Teilnehmenden Erfahrungen im interkulturellen Kontext. Wieder zurück in Deutschland erlernen sie Methoden des Globalen Lernens und werden darin unterstützt, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in ihr persönliches und berufliches Leben zu integrieren und auch andere Menschen daran teilhaben zu lassen. Ein breites Netzwerk bietet die Chance, sich zu engagieren und weiterzubilden. So können sie sich nachhaltig für eine gerechtere Welt einsetzen - beispielsweise im Rahmen von entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und Globalem Lernen - und dazu beitragen, etwas in der Welt zu bewegen.
Das Süd-Nord-Programm ist ein ganz besonderes Lernangebot von ASA: TeilnehmerInnen aus einem Land des Globalen Südens und TeilnehmerInnen aus dem Norden bilden ein Team, das gemeinsam eine insgesamt sechsmonatige Praxisphase absolviert: drei Monate in Deutschland/Europa und drei Monate in dem entsprechenden Gastland im Süden.
Das Süd-Nord-Projektteam arbeitet an einem Thema, das für beide Seiten von aktuellem Interesse ist und das aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden soll. ASA unterstützt das Team in seinem Lern- und Arbeitsprozess und bietet ihm im Rahmen der Seminare methodische Weiterbildung und Begleitung und einen Raum zum Austausch. Die dreimonatige Praxisphase in Deutschland/Europa (April bis Juni) ist ebenso integrativer Bestandteil des Gesamtprogramms wie die dreimonatige Praxisphase im Ausland. Die Bereitschaft, sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung beider Praxisphasen zu beteiligen, ist Voraussetzung für eine Teilnahme. In welcher Stadt in Deutschland die erste Praxisphase stattfindet, steht in der jeweiligen Ausschreibung. Die TeilnehmerInnen müssen in diesen drei Monaten vor Ort sein. Der zeitliche Aufwand beider Praxisphasen entspricht jeweils einem Vollzeitpraktikum.
Das Programm "ASApreneurs - Shaping a Sustainable World" ist ein berufsvorbereitendes Qualifizierungsprogramm zur Förderung von Nachhaltigkeit im Wirtschaftssektor. Es richtet sich ausschließlich an Studierende (oder Bachelor-AbsolventInnen, deren Abschluss nicht länger als 1 ½ Jahre zurück liegt). Neben allen Elementen des Basisprogramms durchlaufen Sie hier zusätzliche Seminare, die wirtschaftsrelevante Themen beinhalten. Außerdem absolvieren alle Teilnehmenden ein dreimonatiges Inlandspraktikum bei einem Unternehmen in Deutschland/ Europa. (In der Regel findet dieses Praktikum von April bis Juni statt. Bitte informieren Sie Sich über abweichende Termine in den Projektbeschreibungen.). Das Auslandspraktikum steht damit in engem Zusammenhang, da die Partnerorganisation im Gastland mit dem Unternehmen in Deutschland in Verbindung steht.
GLEN (Global Education Network of Young Europeans) ist ein europäisches Kooperationsprogramm, bei dem die TeilnehmerInnen zusammen mit europäischen TandempartnerInnen aus Frankreich und Mittel- und Osteuropa ein Team bilden, das alle Phasen des Programms gemeinsam durchläuft. Bei GLEN finden sowohl die Seminare als auch die Zusammenarbeit der TandempartnerInnen auf Englisch oder Französisch statt, weshalb gute Kenntnisse einer dieser beiden Sprachen unbedingt notwendig sind. Auch die Bewerbungsunterlagen für GLEN sind vollständig auf Englisch oder Französisch einzureichen. Bei GLEN ist der Fokus noch stärker auf das Globale Lernen gerichtet als beim Basisprogramm. Nach der Rückkehr aus dem Ausland werden die TeilnehmerInnen in einer dritten Phase bei der Konzeption und Durchführung einer Aktion Globalen Lernens unterstützt.
Wer sich für GLEN bewerben möchte, sollte unbedingt vorab die eigene Website von GLEN (www.glen-europe.org) durchlesen.
Das ASA-Programm ist ein dynamisches Lernprogramm, das zwei Trainingsseminare, einen Praxisaufenthalt im Ausland sowie eine intensive Nachbereitungsphase inklusive Auswertungsseminar umfasst und insgesamt ein Jahr dauert. Das erste Seminar findet im April statt, das zweite im Juni. Die genauen Termine stehen zu Beginn des Bewerbungszeitraums bereits fest (siehe Ablauf). Je nachdem, wo ihr Auslandsaufenthalt jeweils stattfinden wird, sind die Teilnehmenden unterschiedlichen Seminargruppen zugeteilt: Asien, Lateinamerika, "Interkonti", GLEN anglophon und GLEN frankophon. Die jeweilige Zuordnung finden Sie in der Beschreibung der Auslandspraktika im aktuellen Programmangebot.
Zwischen den Seminaren haben die Teilnehmenden Zeit, sich individuell auf ihr Auslandspraktikum vorzubereiten. Die Ausreise erfolgt frühestens nach dem zweiten Seminar Ende Juni und spätestens im Dezember; der genaue Termin kann in den meisten Fällen mit der Partnerorganisation im Gastland individuell vereinbart werden. Genaue Informationen dazu finden Sie ebenfalls in der Ausschreibung des betreffenden Projektpraktikums. Spätestens Ende März des darauf folgenden Jahres müssen die TeilnehmerInnen wieder in Deutschland sein, um am letzten Seminar teilnehmen zu können, das für alle verpflichtend ist. Bei GLEN muss die Praxisphase im Ausland in jedem Fall zwischen Juli und Oktober stattfinden, da daran die Phase zur Durchführung einer Aktion Globalen Lernens anschließt. Der Termin für das Auswertungsseminar im darauf folgenden Jahr steht ebenfalls bereits zu Beginn der Bewerbungsphase fest.
Für Teilnehmende am Süd-Nord-Programm findet zwischen April und Juni eine zusätzliche Praxisphase in Deutschland statt. BewerberInnen für das Programm "ASApreneurs - Shaping a Sustainable World" müssen Zeit für das Unternehmenspraktikum in Deutschland zwischen April und Juni einplanen. (In Einzelfällen weichen die Termine ab. Bitte informieren Sie sich darüber in den Projektbeschreibungen). Die zusätzlichen Themenmodule werden voraussichtlich in drei weiteren Wochenendseminaren angeboten und sind ebenfalls für alle Teilnehmenden verpflichtend. BewerberInnen für GLEN müssen nach dem Auslandaufenthalt im Zeitraum von November bis März Zeit einplanen, um eine Aktion Globalen Lernens in Deutschland oder Europa durchzuführen.
Der gesamte Programmzyklus des ASA-Programms umfasst ein volles Jahr! Den Großteil der Zeit können Sie jedoch frei einteilen und so das ASA-Programm mit Ihrem Studium bzw. Ihrer Arbeit verbinden. Sollten Sie sich jedoch auf das Süd-Nord-Programm oder „ASApreneurs - Shaping a Sustainable World“ bewerben, umfasst die Praxisphase, in der Sie Vollzeit beschäftigt sind, mindestens ein halbes Jahr. Den genauen Programmablauf finden Sie auf unserer Homepage unter Teilnahme.
Die Seminare vermitteln Wissen über globale Zusammenhänge und Entwicklungszusammenarbeit. Sie schulen die Teilnehmenden in interkultureller Kommunikation und Konfliktbearbeitung. Die Teilnehmenden haben dort den Raum, sich selbständig auf ihr spezifisches Auslandspraktikum vorzubereiten und vernetzen sich untereinander. Methoden zu entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und Globalem Lernen runden das Themenspektrum ab.
Die Seminare von GLEN beschäftigen sich mit ähnlichen Themen, stellen jedoch die Themen Globalisierung und Globales Lernen (Theorie und Praxis) explizit in den Vordergrund.
Die Teilnehmenden des Programms "ASApreneurs - Shaping a Sustainable World" setzen sich zusätzlich in weiteren Seminaren mit Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens auseinander.
Die Seminare sind wesentliche Bestandteile aller Programme und die vollständige Teilnahme an allen Seminaren daher Pflicht. Die Termine für alle Seminare stehen zu Beginn jeder Bewerbungsphase fest: Bitte überprüfen Sie hier, ob Sie sich zu den entsprechenden Terminen frei nehmen können.
In Abstimmung mit der Partnerorganisation können Sie Ihren dreimonatigen Aufenthalt im Gastland verlängern. Mehrkosten, die dadurch entstehen, müssen Sie allerdings selbst tragen.
Die Adressen unserer Partnerorganisationen werden grundsätzlich nur den angenommenen TeilnehmerInnen mitgeteilt. Denn die Praktika in den Partnerorganisationen sind Teil eines größeren Ganzen und untrennbar mit den Seminaren verbunden, die davor und danach stattfinden.
Junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren können sich auf alle Programme bewerben. Ausnahmen sind leider nicht möglich. Der Stichtag für das Alter ist der Tag der Bewerbung, nicht der Zeitpunkt des Programmbeginns!
Das ASA-Programm richtet sich an junge Berufstätige ohne akademischen Hintergrund oder an Studierende. Deshalb können Sie sich leider nicht mehr bei uns bewerben, wenn Sie Ihr Studium bereits abgeschlossen haben. Die Ausnahme (!) bilden Bachelor-AbsolventInnen, deren Abschluss nicht länger als 1 1/2 Jahre zurückliegt, und Graduierte, die aufgrund eines Zweitstudiums oder einer Promotion weiterhin eingeschrieben sind. Diese Voraussetzung gilt zum Tag der Bewerbung, nicht zum Zeitpunkt des Programmbeginns. Bewerben Sie sich als StudentIn, müssen Sie zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sein. Eine Immatrikulationsbescheinigung gehört in diesen Fällen zu den absolut notwendigen, formalen Bewerbungsvoraussetzungen.
Eine Bewerbung während der (nicht-akademischen!) Ausbildung ist möglich, wenn Sie sich bereits im letzten Ausbildungsjahr befinden. Zu Beginn des Auslandspraktikums müssen Sie Ihre Ausbildung allerdings abgeschlossen haben. Bitte bedenken Sie dies bei der Planung Ihrer Abschlussprüfungen. Beachten Sie auch, dass die Teilnahme an allen Seminaren verpflichtend ist und Sie von Ihrem Arbeitgeber für diese Zeit freigestellt werden müssen.
Deutsche, die im Ausland arbeiten oder studieren, können sich bewerben, insofern Sie die allgemeinen Bewerbungsvoraussetzungen erfüllen. Die Teilnahme an den Seminaren ist auch für diese BewerberInnen Pflicht (Termine finden Sie hier). Studierende müssen eine gültige Immatrikulationsbescheinigung einreichen.
Während des Auslandsaufenthalts müssen Sie in der Lage sein, sich in einem Arbeitszusammenhang in der Landessprache zu verständigen. Das Praktikum steht und fällt mit Ihren Sprachkenntnissen! Falls eine zweite Landessprache erforderlich ist, sollten Sie zumindest Grundkenntnisse in dieser besitzen. Falls Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht über die erforderlichen Sprachkenntnisse verfügen, schildern Sie uns bitte kurz, wie Sie diese bis zum Zeitpunkt der möglichen Ausreise verbessern wollen. Falls Sie sich auf GLEN bewerben, sind sehr gute Englisch- bzw. Französischkenntnisse unerlässlich, da von Anfang an die gesamte Kommunikation in diesen Sprachen stattfindet. Der Spracherwerb ist nicht Teil des ASA-Stipendiums, sondern muss selbst organisiert und finanziert werden.
Ihre Staatsangehörigkeit spielt für das ASA-Programm keine Rolle. Um teilnehmen zu können, müssen Sie allerdings in Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein oder Belgien leben und studieren bzw. einen Großteil ihrer nicht-akademischen Ausbildung absolviert haben und zum Zeitpunkt der Praxisphase im Ausland über einen festen Wohnsitz in einem der vier Länder verfügen. Wenn das der Fall ist, können Sie sich auf alle Teilprogramme des ASA-Programms bewerben (Basisprogramm, Süd-Nord-Programm, ASApreneurs oder GLEN).
Bei GLEN können zusätzlich Studierende oder junge Berufstätige aus zehn weiteren Partnerländern teilnehmen (Estland, Litauen, Lettland, Polen, Tschechischen Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Frankreich). Allerdings bewerben sich diese bei den nationalen Organisationen des GLEN-Partnernetzwerkes, nicht bei ASA. Alle Informationen zu GLEN und den entsprechenden Bewerbungsmodalitäten finden Sie unter www.glen-europe.org.
Die angegebenen Studiengänge und Berufsgruppen sind als Richtangaben zu verstehen. Entscheidend ist, dass Sie die für das Auslandspraktikum erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen. Wenn Ihr Studiengang oder Ihre Berufsgruppe nicht angegeben ist, erläutern Sie bitte kurz, wie Sie die benötigten Fähigkeiten erworben haben.
Ja, wenn sie innerhalb der Altersgrenze liegen und eine nicht-akademische Berufsausbildung abgeschlossen haben.
Sie müssen beim ASA-Programm keine Teilnahmegebühren bezahlen. Im Gegenteil: Alle ASA-Teilnehmenden erhalten als Zuschuss zu den Flug- und Lebenshaltungskosten ein Teilstipendium, dessen Höhe sich nach den durchschnittlichen Flug- und Lebenshaltungskosten in dem entsprechenden Gastland richtet. Zur Orientierung finden Sie hier die Liste der ausgezahlten Stipendien des Vorjahres. Die aktuellen Zahlen für 2009 stehen erst im Frühjahr 2010 fest. Zusätzlich anfallende Kosten müssen selbst getragen werden. Je nach Gastland können das 50 bis 70% der Lebenshaltungskosten sein, da diese v.a. in Großstädten oft deutsches Niveau erreichen oder gar übersteigen. ASA übernimmt die Kosten für die Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung während des Auslandsaufenthaltes. Die Kosten für Impfungen und Visa müssen Teilnehmende selbst tragen.
Für die Teilnahme an den drei Seminaren in Deutschland übernimmt ASA die Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Die Anfahrt muss von den TeilnehmerInnen selbst finanziert werden. Dafür gibt es jedoch für alle Teilnehmenden einen Zuschuss von insgesamt 150 Euro. Wer weniger Reisekosten hat, kann über diese Pauschale auch Kosten für Visum, Impfungen o.ä. decken. Teilnehmende am Süd-Nord-Programm können zusätzlich eine kleine Aufwandsentschädigung für die dreimonatige Praxisphase in Deutschland beantragen. Teilnehmende am Programm "ASApreneurs" erhalten mindestens 300 Euro monatlich für das Unternehmenspraktikum in Deutschland/Europa und im außereuropäischen Ausland.
WICHTIG: Die Stipendien werden pauschal frühestens sechs Wochen vor dem Auslandsaufenthalt überwiesen. Teilnehmende müssen die Flugkosten sowie die Fahrtkosten zu den Seminaren also zunächst vorstrecken.
Gerne können Sie Ihre Diplom-, Magister-, Bachelor- oder Masterarbeit im Rahmen des ASA-Programms schreiben, wenn Sie als TeilnehmerIn ausgewählt sind. Vorausgesetzt natürlich, die Partnerorganisation gibt hierzu ihre Zustimmung. Von unserer Seite gibt es keinerlei Bedenken. Viele ehemalige ASA-Teilnehmende haben diese Möglichkeit bereits genutzt. ASA leistet jedoch keine finanzielle oder fachliche Unterstützung. Am normalen Programmablauf ändert sich für Sie nichts.
Das ASA-Programm bietet leider keine Möglichkeiten für AbiturientInnen bzw. Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Möglichkeit suchen, ihren Zivildienst, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Freiwilligendienst im Ausland zu absolvieren. Für die Stipendien können Sie sich nur bewerben, wenn Sie an einer deutschen Universität immatrikuliert sind oder eine nicht-akademische (!) Ausbildung abgeschlossen haben. Der Auslandsaufenthalt im Rahmen des ASA-Programms beträgt drei Monate. Falls Sie sich für andere Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes interessieren, haben wir für Sie hier eine kleine Linkliste zusammengestellt.
Die Bewerbungsphase startet jedes Jahr am 10. November und endet am 10. Januar. Eine Bewerbung ist ausschließlich über das Online-Formular möglich.
Das ASA-Programm besteht aus verschiedenen Teilprogrammen: dem Basisprogramm, dem Süd-Nord-Programm, ASApreneurs und GLEN (Global Education Network of Young Europeans). Um sich zu bewerben, sollten Sie bewusst ein Programm wählen, das zu Ihnen passt, und sich für ein Auslandspraktikum bewerben, für das Sie die entsprechenden Qualifikationen mitbringen. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden Sie gebeten, Angaben zu Ihrer Motivation für die Bewerbung auf das von Ihnen gewählte Teilprogramm und Projektpraktikum zu machen.
Die Bewerbung ist ausschließlich über das Online-Formular möglich. Suchen Sie sich einen oder zwei interessante Teilprogramme und Projektpraktika aus, füllen Sie die Basis-Daten in dem Online- Bewerbungsformular aus und speichern Sie Ihre Daten. Sie haben während des gesamten Bewerbungszeitraums Zugang zu Ihren Bewerbungsunterlagen, um Veränderungen, Ergänzungen oder Aktualisierungen vorzunehmen. Wenn Sie in einer ersten Bewerbungsrunde ausgewählt werden, nehmen Sie an einer zweiten Online-Bewerbungsrunde zwischen dem 3. und 5. Februar 2010 teil. Genauere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.
Hinweis: Schicken Sie Ihre fertige Bewerbung möglichst nicht erst am letzten Tag der Bewerbungsfrist endgültig ab, um so eventuellen technischen Problemen aufgrund einer Überlastung unserer Server vorzubeugen: Vielen Dank!
Die Bewerbung ist ausschließlich per Online-Formular möglich. Dieses ist auf Deutsch auszufüllen, falls Sie sich auf das Basisprogramm, das Süd-Nord-Programm oder „ASApreneurs - Shaping a Sustainable World“ bewerben. Wenn Sie sich auf GLEN bewerben, müssen Sie Ihre Bewerbung komplett auf Englisch oder Französisch ausfüllen – je nach Gastland des Auslandsaufenthaltes. Die gesamte Kommunikation bei GLEN wird von Anfang an ausschließlich auf Englisch oder Französisch geführt. Sie sollten also bereits gute Sprachkenntnisse aufweisen. Hinweise zum Online-Bewerbungsverfahren finden Sie hier.
Bewerbungen sind ausschließlich über das Online-Formular möglich. Bewerbungen per Post oder E-Mail können NICHT berücksichtigt werden.
Eine Bewerbung wird stets für bestimmte Teilprogramme und konkrete Auslandspraktika eingereicht. Sie können sich also nicht ganz allgemein beim ASA-Programm bewerben. Während der Bewerbungsphase können Sie sich im Katalog aus einem oder zwei für Sie passenden Teilprogrammen zwei Projektpraktika aussuchen, auf die Sie sich bewerben möchten. Beachten Sie dabei bitte unbedingt, dass die vier Teilprogramme (Basisprogramm, Süd-Nord-Programm, ASApreneurs, GLEN) unterschiedliche thematische Schwerpunkte und Programmabläufe haben.
Das Bewerbungsverfahren ist in zwei Stufen angelegt: Sie füllen bis zum 10. Januar den Online-Bewerbungsbogen aus. Aus allen eingegangenen Bewerbungen werden wir Ende Januar drei BewerberInnen pro Stipendienplatz auswählen. Diese erhalten in einer zweiten Bewerbungsrunde weitere Bewerbungsfragen per E-Mail. Die Antworten dieser zweiten Bewerbungsrunde schicken Sie bitte per E-Mail an uns - zusammen mit Ihren Zeugnissen und sonstigen Nachweisen als PDF-Dokumente. Die Endauswahl findet Ende Februar statt. (Bei "ASApreneurs - Shaping a Sustainable World" liegt die Endauswahl bei den kooperierenden Unternehmen und Organisationen. Diese wählen bis zur ersten Märzwoche die Teilnehmenden aus.) Es werden für jedes zu vergebende Stipendium ein Favorit bzw. eine Favoritin sowie ein Nachrücker bzw. Nachrückerin ausgewählt. Eine Bewerbung nach dem Ende der Bewerbungsfrist am 10. Januar ist also unter keinen Umständen möglich. Und noch eine Bitte: Schicken Sie Ihre endgültige Bewerbung möglichst nicht am letzten Tag ab, um einer eventuellen Serverüberlastung vorzubeugen. Vielen Dank!
ASA vergibt jedes Jahr rund 230 Stipendien, davon ca. 120 für das Basisprogramm, ca. 20 für das Süd-Nord-Programm, ca. 10 für ASApreneurs - Shaping a Sustainable World sowie ca. 60 für GLEN. Auf alle Programme bewerben sich durchschnittlich jährlich rund 2500 Interessierte. Allerdings sollten Sie sich davon nicht abschrecken lassen. Nicht die Menge der potentiellen MitbewerberInnen ist entscheidend für eine Zu- oder Absage, sondern dass Ihr spezielles Profil mit dem von Ihnen gewählten Praktikumsplatz übereinstimmt. Auf manche Ausschreibungen „passen“ sehr viele BewerberInnen, auf andere nur wenige. Die Auswahl beginnt erst nach dem 10. Januar. Es entstehen keinerlei Vor- oder Nachteile, ob Sie sich am 10. November oder am 9. Januar bewerben. Allerdings kann es durch einen massiven Bewerbungsansturm am 9. Januar zu Serverproblemen kommen. Natürlich tun wir alles, um das zu vermeiden. Jedoch bitten wir Sie auch, Ihre fertige Bewerbung nicht bis zur letzten Minute zurück zu halten, sondern sie möglichst frühzeitig abzuschicken.