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Häufig gestellte Fragen

FAQs für das ASA-Programm © ASA

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum ASA-Programm, den fünf Teilprogrammen und der Bewerbung:

ASA-Programm

Die fünf ASA-Teilprogramme

Bewerben beim ASA-Programm

Weitere Informationen

 

Was ist das ASA-Programm?

Das ASA-Programm ist ein innovatives, entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm. Das Besondere am ASA-Programm ist das Zusammenspiel von Seminaren in Deutschland und Europa und einem dreimonatigen Projektpraktikum in einem afrikanischen, asiatischen, lateinamerikanischen oder südosteuropäischen Land - sowie teils auch weitere drei Monate in Deutschland. Im Anschluss an die Projektpraktika werden die Erfahrungen gemeinsam ausgewertet und Methoden und Möglichkeiten für ein weiteres Engagement in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland vermittelt. Mit diesem Wissen ausgestattet organisieren die Teilnehmenden eine Aktivität Globalen Lernens in ihrem alltäglichen Umfeld in Deutschland bzw. Europa.

Ein aktives Netzwerk unterstützt nachhaltiges Engagement und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einen langfristigen Austausch von Erfahrungen, Know-how und Ideen.

Das ASA-Programm gibt es seit über 55 Jahren. Es hat sich im Laufe der Geschichte stetig weiter entwickelt. Mittlerweile bietet es fünf Teilprogramme an: ASA-Basis, ASA-SüdNord, ASA-Kommunal, ASApreneurs und GLEN (Global Education Network of Young Europeans). Diese Programme unterscheiden sich in ihren zeitlichen und fachlichen Anforderungen und bieten vielfältige Möglichkeiten, am ASA-Programm teilzunehmen.

Wie läuft das ASA-Programm ab?

Die Teilnahme am ASA-Programm beinhaltet Seminare, ein drei- oder sechsmonatiges Projektpraktikum und eine Aktivität Globalen Lernens. Alle drei Programmpunkte bauen aufeinander auf und sind miteinander abgestimmt. Der sich ergebende ASA-Lernzyklus steht für Lernen - Erfahren - Bewegen. Bis auf wenige Ausnahmen durchlaufen die Teilnehmenden das Programm in Teams von zwei bis vier Personen.

LERNEN - Seminare

Das ASA-Programm beginnt in Deutschland. In mehrtägigen Seminaren diskutieren die Teilnehmenden globale Entwicklungen und erweitern ihre Kompetenzen. Mit zwei Seminaren (April, Juni) bereitet das ASA-Programm die Teilnehmenden gründlich auf die Projektphase vor. Die einzelnen Projekte sind verschiedenen Seminargruppen zugeteilt, die Teilprogramme ASA-Basis, ASA-SüdNord, ASApreneurs und ASA-Kommunal werden in vier Seminargruppen gemischt, dazu gibt es noch eine französischsprachige und eine englischsprachige GLEN-Gruppe. Nach dem Projektpraktikum im Globalen Süden findet ein weiteres Seminar statt, das "RENew". Bei diesem Auswertungsseminar stellen alle Rückkehrer_innen ihren Plan für eine Aktivität Globalen Lernens vor und können sich für weitere Aktivitäten vernetzen. Die Teilnahme an den Seminaren ist verpflichtend. Die Seminartermine und weitere Infos gibt es hier.

ERFAHREN - Projektpraktikum

Während des Projektpraktikums leben und arbeiten die Teilnehmenden drei Monate in einem Land in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa. Dort wirken sie an einem konkreten Projekt mit. Bei ASA-SüdNord, ASApreneurs und in einigen ASA-Kommunal-Projekten ist der Programmablauf um weitere drei Monate Projektphase in Deutschland erweitert. Die Schwerpunkte der Projekte sind vielfältig: Umweltschutz, Webdesign, Handwerk, Gesundheit, Bildung und vieles mehr. Mehr zum Projektpraktikum erfahren Sie hier.

BEWEGEN - Aktivität Globalen Lernens

Nach dem Projektpraktikum werten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen aus und werden als Multiplikator_innen für Globales Lernen aktiv. Sie organisieren Workshops, Ausstellungen, Theaterstücke oder Kampagnen. Ziel ist es, im Norden ein stärkeres Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu schaffen. Dabei werden sie von einem großen Alumni-Netzwerk unterstützt. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.

Informationen zu den speziellen Abläufen von jedem ASA-Teilprogramm finden Sie hier.

Worum geht es auf den ASA-Seminaren?

Die Seminare vermitteln Wissen über globale Zusammenhänge und Entwicklungszusammenarbeit. Sie schulen die Teilnehmenden in interkultureller Kommunikation und Konfliktbearbeitung. Die Teilnehmenden haben dort den Raum, sich selbständig auf ihr spezifisches Auslandspraktikum vorzubereiten und vernetzen sich untereinander. Methoden zu entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und Globalem Lernen runden das Themenspektrum ab und finden in kleinen Aktivitäten bereits Anwendung (Mini AGL).

Was ist das RENew?

Das RENew wird das ASA-Seminar genannt, das jeweils im Frühjahr nach der Auslandsprojektphase stattfindet. Es bildet den offiziellen Abschluss der Teilnahme am ASA-Programm. Gleichzeitig ist das RENew für die Teilnehmenden auch der Startschuss für ein langfristiges gesellschaftliches Engagement. Das mehrtägige Seminar bietet Zeit für einen Austausch über ganz persönliche ASA-Erfahrungen. In zahlreichen Workshops werden zudem Methoden vertieft und Aktivitäten Globalen Lernens (AGL) geplant bzw. bereits vorgestellt. Für weiteres gemeinsames Engagement bietet das Alumni-Netzwerk eine ideale Plattform.

Kann ich auf einem Seminar fehlen?

Die Seminare sind wesentliche Bestandteile aller Teilprogramme und die vollständige Teilnahme an allen Seminaren daher Pflicht. Die Termine für alle Seminare stehen zu Beginn jeder Bewerbungsphase fest: Bitte überprüfen Sie hier, ob Sie sich zu den entsprechenden Terminen frei nehmen können, bevor Sie sich für das ASA-Programm und auf ein bestimmtes Projektpraktikum bewerben.

Was ist Globales Lernen?

Globales Lernen ist ein pädagogisches Konzept, das sich als Antwort auf die Globalisierung und die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung der Weltgesellschaft versteht. Globales Lernen ist klar werteorientiert und stellt die Frage nach globaler Gerechtigkeit und nach den wirtschaftlichen und sozialen Möglichkeiten des Zusammenlebens auf der Erde. Das ASA-Programm fördert als entwicklungspolitische, dynamische Lernwerkstatt das Globale Lernen und das Handeln in globaler Verantwortung. Mit einem ganzheitlichen und partizipativen Ansatz vermittelt es Wissen (zu globalen Zusammenhängen, Entwicklungspolitik, Rassismus und Machtverhältnissen) und Methoden (Globales Lernen, Moderation, Konfliktmanagement). Mehr Informationen zum Globalen Lernen und den didaktischen Prinzipien des ASA-Programms finden Sie hier.

Was ist eine Aktivität Globalen Lernens (AGL)? Ist sie verpflichtend?

Durch eine Aktivität Globalen Lernens (AGL) geben die Teilnehmenden ihre Erfahrungen aus dem Projektpraktikum und ihr Wissen über globale Zusammenhänge nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland in Deutschland und Europa weiter. Ziel einer AGL ist es, im Globalen Norden zu einer stärkeren Sensibilisierung für globale und entwicklungspolitische Themen beizutragen. Der dahinter liegende pädagogische Ansatz des Globalen Lernens zielt darauf ab, die eigene Verstrickung im Netz globaler Abhängigkeiten erfahrbar und verständlich zu machen und Möglichkeiten verantwortungsvollen Handelns im eigenen Alltag aufzuzeigen.

Wie eine AGL konkret durchgeführt wird, steht den Teilnehmenden frei: ein Vortrag oder eine Ausstellung sind ebenso möglich wie ein Projekttag an einer Schule, Straßentheater, eine Publikation oder ein Workshop. AGLs können im universitären oder beruflichen Kontext, in der Nachbarschaft, in Vereinen, an Schulen, in der Fußgängerzone oder ganz woanders stattfinden. Auch in der Wahl eines thematischen Schwerpunkts sind die Teilnehmenden frei.

Sehen Sie sich hier Beispiele für AGLs aus den letzten Jahrgängen an

Factsheet für die Aktivität Globalen Lernens

Die Durchführung einer AGL nach der Rückkehr aus dem Projektpraktikum ist für alle Teilnehmenden verpflichtend. Beim Auswertungsseminar "RENew" stellen alle Rückkehrer_innen ihren Plan für eine Aktivität Globalen Lernens vor und können sich für weitere Aktivitäten untereinander austauschen und vernetzen. Für die ASA-Basis-, ASA-Kommunal (Basis)- und ASApreneurs-Teilnehmenden findet die AGL in der Regel nach dem RENew (bis Ende des Jahres) statt. Teilnehmende am SüdNord-Programm können sowohl während der Nord- als auch während der Süd-Phase eine AGL durchführen.

Wie viel Zeit muss ich für die Teilnahme am Programm einplanen?

Die Teilnahme am ASA-Programm umfasst mindestens ein volles Jahr! Die ersten zwei mehrtägigen Seminare finden im Frühjahr und Sommer des Bewerbungsjahres statt. Darauf folgt die drei- bis sechsmonatige Projektphase. Die Ausreise hierfür erfolgt frühestens nach dem zweiten Seminar Ende Juni und spätestens im Dezember. Der genaue Termin kann oft mit der Partnerorganisation im Gastland und dem/der Tandempartner_in individuell vereinbart werden. Genaue Informationen dazu finden Sie in der Ausschreibung des betreffenden Projektpraktikums. Das abschließende Seminar "RENew" findet dann im Februar oder März des Folgejahres statt. Dort werden u.a. die Pläne für die durchzuführenden Aktivitäten Globalen Lernens bzw. die Aktivitäten selbst präsentiert.

Vieles im ersten ASA-Jahr können Sie jedoch frei einteilen. Dadurch können Sie bei den meisten ASA-Teilprogrammen die Teilnahme mit Ihrem Studium bzw. Ihrer Arbeit verbinden. Bitte beachten Sie aber, dass Sie bei ASA-SüdNord, einigen Projekten von ASA-Kommunal und ASApreneuers mindestens ein halbes Jahr Vollzeit mit ihrem Projektpraktikum beschäftigt sind.

Kostet die Teilnahme beim ASA-Programm etwas?

Sie müssen beim ASA-Programm keine Teilnahmegebühren bezahlen. Im Gegenteil: Alle Teilnehmenden des ASA-Programms erhalten als Zuschuss zu den Reise- und Lebenshaltungskosten ein Teilstipendium, dessen Höhe sich nach den durchschnittlichen Reise- und Lebenshaltungskosten in dem entsprechenden Gastland richtet. Die aktuellen Zahlen stehen erst im Frühjahr vor der Ausreise fest. Zusätzlich anfallende Kosten müssen selbst getragen werden. Je nach Gastland können das 50 bis 70 Prozent der Lebenshaltungskosten sein, da diese v.a. in Großstädten oft deutsches Niveau erreichen oder gar übersteigen. Das ASA-Programm übernimmt die Kosten für die Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung während des Auslandsaufenthaltes. Die Kosten für Impfungen und Visa müssen Teilnehmende selbst tragen.

Teilnehmende von ASA-SüdNord und ASA-Kommunal mit Nord-Phase erhalten zusätzlich eine Aufwandsentschädigung für die dreimonatige Praxisphase in Deutschland von 600 Euro im Monat. Teilnehmende von ASApreneurs erhalten insgesamt mindestens 2700 Euro für die sechsmonatige Praxisphase von den jeweiligen Partnerunternehmen oder -Organisationen.

Für die Teilnahme an den Seminaren in Deutschland übernimmt das ASA-Programm die Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Die Anfahrt muss von den Teilnehmenden selbst finanziert werden. Dafür gibt es jedoch einen pauschalen Zuschuss von insgesamt 150 Euro. Teilnehmende von ASA-Kommunal und ASApreneurs erhalten aufgrund des zusätzlichen Seminars eine Pauschale von 200 Euro für die Deckung der Fahrtkosten. Wer weniger Reisekosten hat, kann über diese Pauschale also auch die Kosten für Visum, Impfungen o.ä. decken.

Hinweis: Die Stipendien werden pauschal frühestens sechs Wochen vor dem Auslandsaufenthalt überwiesen. Teilnehmende müssen die Reise- sowie die Fahrtkosten zu den Seminaren also zunächst vorstrecken.

Erfahren Sie hier Genaueres zu den ASA-Leistungen in den unterschiedlichen Teilprogrammen

Was ist der Auswertungsbericht?

Im Auswertungsbericht halten ASA-Teilnehmende ihre Erfahrungen während der Praxisphase und rund um ihr Engagement in Deutschland fest. Alle Teilnehmenden sind verpflichtet einen Auswertungsbericht abzugeben. Er sollte in der Projektsprache verfasst werden und mit Fotos etwa fünf DIN A4-Seiten umfassen. Die Auswertungsberichte benötigt das ASA-Programm als Nachweis gegenüber den Geldgebern. Sie werden zudem für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet, teilweise auch für die Evaluation. Auch die jeweiligen Partnerorganisationen der Projekte erhalten die Berichte "ihrer" Teilnehmenden für Feedback- und Evaluationszwecke. Ein Beispiel für einen Auswertungsbericht finden Sie hier.

Die fünf ASA-Teilprogramme

Welche Teilprogramme bietet das ASA-Programm an?

Das ASA-Programm umfasst die fünf Teilprogramme ASA-Basis, ASA-SüdNord, ASA-Kommunal, ASApreneurs und GLEN. Die Programme unterscheiden sich in der inhaltlichen Ausrichtung, den sprachlichen, fachlichen und zeitlichen Anforderungen sowie den Kooperationspartnern und Finanzierungsquellen. Über die Voraussetzungen, Abläufe und Leistungen für jedes Teilprogramm informieren Sie sich bitte hier.

Was ist ASA-Basis?

Bei ASA-Basis besuchen und gestalten die Teilnehmenden drei mehrtägige Seminare in Deutschland und absolvieren eine dreimonatige Praxisphase im Globalen Süden. Außerdem entwickeln sie eine Aktivität Globalen Lernens. Für jedes Projekt werden zwei bis drei Teilnehmende aus Deutschland ausgewählt, die im Tandem zusammenarbeiten.

Voraussetzungen: Es gelten die allgemeinen Voraussetzungen für das ASA-Programm. Diese finden Sie hier.

Ablauf: Zwei Seminare im Frühjahr, Ausreise zum dreimonatigen Projektpraktikum zwischen Ende Juni und Dezember, Aktivität Globalen Lernens, Seminar "RENew" im Februar oder März des Folgejahres.

Zeitaufwand: Die Teilnahme an ASA-Basis umfasst ein volles Jahr. Den Großteil der Zeit können Sie sich jedoch frei einteilen und dadurch die Teilnahme mit Ihrem Studium bzw. Ihrer Arbeit verbinden. Bitte beachten Sie die Termine zu den drei verpflichtenden, mehrtägigen Seminaren.

Weitere Informationen zu ASA-Basis gibt es hier

Was ist ASA-SüdNord?

Bei ASA-SüdNord arbeitet ein internationales Team für ein halbes Jahr zusammen: Zwei Teilnehmende aus dem Globalen Norden und zwei aus dem Partnerland im Globalen Süden besuchen und gestalten zunächst zwei mehrtägige Seminare in Deutschland. Sie absolvieren drei Monate ihrer Praxisphase in Deutschland, drei weitere Monate im Partnerland. Bereits während der Praxisphase in Deutschland führen sie gemeinsam eine öffentlichkeitswirksame Aktivität Globalen Lernens durch. Die Nord-Teilnehmenden schließen das Programm mit einem weiteren Seminar ab.

Voraussetzungen: Es gelten die üblichen Voraussetzungen für das ASA-Programm. Diese finden Sie hier.

Ablauf: Die Teilnehmenden aus Deutschland und dem Globalen Süden nehmen im Frühjahr gemeinsam an zwei vorbereitenden Seminaren teil. Zwischen April und Juni findet die erste Praxisphase in Deutschland statt. In dieser Zeit soll auch eine Aktivität Globalen Lernens organisiert werden. Anschließend reisen die Teilnehmenden in das Partnerland und arbeiten weitere drei Monate bei der Partnerorganisation. Die deutschen Teilnehmenden nehmen im Frühjahr des Folgejahres an einem dritten Seminar, dem "RENew", teil.

Sprachkenntnisse: Für ASA-SüdNord sind sehr gute Sprachkenntnisse der jeweiligen Projektsprache erforderlich, da die Teilnehmenden aus dem Globalen Süden in der Regel nicht oder kaum Deutsch sprechen. Die Seminare der Seminargruppe 1 werden auf Spanisch/Portugiesisch stattfinden, die Seminare der Seminargruppe 2 auf Englisch.

Zeitaufwand: Die Teilnahme an ASA-SüdNord umfasst ein volles Jahr. Da der zeitliche Aufwand der zwei jeweils dreimonatigen Praxisphasen einem Vollzeitpraktikum entspricht und die Teilnahme an den mehrtägigen Seminaren verpflichtend ist, ist ASA-SüdNord nicht sehr leicht mit einem Studium oder einer Arbeit zu verbinden.

Weitere Informationen zu ASA-SüdNord gibt es hier.

Was ist ASA-Kommunal?

ASA-Kommunal bietet jungen Menschen Einsatzmöglichkeiten in der kommunalen Entwicklungspolitik. Die Teilnehmenden unterstützen für drei oder sechs Monate Kommunen oder Städtepartnerschaften konkret bei einem Projekt, zum Beispiel Abfallmanagement und Umweltbildung. Der Ablauf des Teilprogramms: drei Seminare, drei oder sechs Monate Praxisphase und die Durchführung einer Aktivität Globalen Lernens.

Voraussetzungen: Es gelten die generellen Bewerbungsbedingungen. Allerdings werden Bewerber_innen mit Bezug zu der jeweiligen Kommune, die ein Projekt ausschreibt, bevorzugt.

Ablauf: Es gibt zwei verschiedene ASA-Kommunal-Projekte – mit einer dreimonatigen Praxisphase in einem deutschen Zweierteam oder einer sechsmonatigen Praxisphase mit einem Team, das aus Teilnehmenden aus dem Partnerland im Globalen Süden und Deutschland besteht.

Dreimonatige Praxisphase: Zwei Seminare im Frühjahr, Ausreise zum dreimonatigen Projektpraktikum zwischen Ende Juni und Dezember, Aktivität Globales Lernen, Seminar "RENew" im Februar oder März des Folgejahres.

Sechsmonatige Praxisphase: Die Teilnehmenden aus Deutschland und dem Globalen Süden nehmen im Frühjahr gemeinsam an zwei vorbereitenden Seminaren teil. Zwischen April und Juni findet die erste Praxisphase in Deutschland statt. In dieser zeit soll auch eine Aktivität Globalen Lernens organisiert werden. Anschließend reisen die Teilnehmenden in das Partnerland und arbeiten weitere drei Monate bei der Partnerorganisation. Die deutschen Teilnehmenden nehmen im Frühjahr des Folgejahres an einem dritten Seminar teil, dem "RENew".

Zeitaufwand: Der Zeitaufwand bei ASA-Kommunal ist je nach Projektvariante unterschiedlich. Möchten Sie Ihr Studium/Arbeit während dem Teilnahmejahr weiterführen, ist die Variante ASA-Kommunal Basis besser für Sie geeignet. ASA-Kommunal SüdNord ist zeitaufwendiger.

Die Teilnahme an ASA-Kommunal mit dreimonatier Praxisphase umfasst ein volles Jahr. Den Großteil der Zeit können Sie sich jedoch frei einteilen und dadurch die Teilnahme mit Ihrem Studium bzw. Ihrer Arbeit verbinden. Bitte beachten Sie die Termine zu den drei verpflichtenden, mehrtägigen Seminaren.

Die Teilnahme an ASA-Kommunal mit sechsmonatiger Praxisphase umfasst ebenfalls ein volles Jahr. Da der zeitliche Auswand der zwei jeweils dreimonatigen Praxisphasen einem Vollzeitpraktikum entspricht und die Teilnahme an den mehrtägigen Seminaren verpflichtend ist, ist diese Variante nicht sehr leicht mit einem Studium oder einer Arbeit zu verbinden.

Weitere Informationen zu ASA-Kommunal gibt es hier.

Spezielle FAQs für ASA-Kommunal finden Sie hier.

Was ist anders bei ASApreneurs?

ASApreneurs steht für Qualifizierung von Führungskompetenz in Veränderungsprozessen. Es ist ein berufsvorbereitendes Qualifizierungsprogramm zur Förderung von Nachhaltigkeit im Wirtschaftssektor. Das Ziel ist eine zukunftsfähige, gerechte und transparente Wirtschaftsentwicklung. Parallel zu einem sechsmonatigen Nachhaltigkeitsprojekt (drei Monate in Deutschland und drei Monate im Globalen Süden) besuchen und gestalten die Teilnehmenden mehrere Seminare. Sie bringen anschließend Ihre Erfahrungen durch eine Aktivität Globalen Lernens in die eigene Gesellschaft ein und sind oft weiter bei den Partnerunternehmen tätig.

Voraussetzungen: Es gelten die üblichen Voraussetzungen für das ASA-Programm. Diese finden Sie hier. Bei Studierenden richtet sich ASApreneurs insbesondere an solche, die kurz vor Abschluss ihres Studiums stehen oder Bachelor-Absolvent_innen (deren Abschluss nicht länger als 1 1/2 Jahre zurück liegt).

Sprachkenntnisse: Wenn Sie sich bei ASApreneurs bewerben, können Sie im Bewerbungsformular einige Fragen auf Englisch beantworten. Der Rest der Bewerbung ist auf Deutsch.

Ablauf: Nach zwei mehrtägigen Seminaren im Frühjahr findet das erste dreimonatige Unternehmenspraktikum in Deutschland zwischen Mai und Juli statt (in Einzelfällen weichen die Termine ab. Bitte informieren Sie sich darüber in den Projektbeschreibungen). Zusätzliche Seminare zu Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens werden voraussichtlich in zwei weiteren Wochenendseminaren angeboten und sind für alle ASApreneurs-Teilnehmenden verpflichtend. Nach der dreimonatigen Praxisphase bei einem Unternehmen im Partnerland findet ein weiteres mehrtägiges Seminar im März des Folgejahres statt.

Zeitaufwand: Die Teilnahme bei ASApreneurs umfasst ein volles Jahr. Die Praxisphase, in der Sie Vollzeit beschäftigt sind, umfasst mindestens ein halbes Jahr. Neben den drei ASA-Seminaren finden wirtschaftsspezifische Zusatzseminare statt, die ebenfalls verpflichtend sind.

Weitere Informationen zu ASApreneurs gibt es hier.

Hier geht es zur Homepage von ASApreneurs.

Was bedeutet GLEN?

GLEN (Global Education Network of Young Europeans) ist ein ASA-Teilprogramm mit europäischem Schwerpunkt. Das Qualifizierungsprogramm bildet Multiplikator_innen für Globales Lernen in Europa aus und dafür mit europäischen Partnerorganisationen. Europäische Teilnehmende aus Deutschland, Estland, Frankreich, Lettland, Polen, Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn durchlaufen das komplette Programm gemeinsam als europäisches Team.

Es gibt zwei GLEN Gruppen: GLEN Anglo und GLEN GéCo. Die beiden Gruppen haben unterschiedliche Schwerpunkte:

  • GLEN Anglo richtet sich an Personen, die an einem europäischen Austausch zu globalen Themen interessiert sind. Seminarsprache ist Englisch. Praktikumssprache ist Englisch oder Französisch.
  • GLEN GéCo richtet sich an Personen, die an einem deutsch-französischen Austausch über globale Themen interessiert sind und dazu noch Französisch praktisch anwenden möchten. Die Seminare finden in französischer Sprache statt. Praktikumssprache kann Französisch, Englisch oder Spanisch sein.

Voraussetzungen: Wer sich für GLEN bewerben möchte, sollte unbedingt vorab die eigene Website von GLEN (www.glen-europe.org) lesen. Bewerber_innen aus Deutschland und der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien bewerben sich über die Homepage des ASA-Programms.

An dem Teilprogramm GLEN können auch Studierende oder junge Berufstätige aus acht weiteren Partnerländern teilnehmen (Estland, Lettland, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Frankreich). Allerdings bewerben sich diese bei den nationalen Organisationen des GLEN-Netzwerks, nicht bei ASA.

Sprachkenntnisse: Bei GLEN müssen Sie bereits bei der Bewerbung einige Fragen auf Englisch beantworten. Die gesamte Kommunikation bei GLEN wird von Anfang an ausschließlich auf Englisch, teilweise auch auf Französisch, geführt. Sie sollten daher sehr gute Sprachkenntnisse aufweisen und auf die Anforderungen in den jeweiligen Projektbeschreibungen achten. Projektsprache kann Französisch, Englisch oder Spanisch sein.

Ablauf: Auf zwei mehrtägige Seminare im Frühjahr folgt die dreimonatige Projektphase im Partnerland. Die Seminare von GLEN stellen die Themen Globalisierung und Globales Lernen (Theorie und Praxis) explizit in den Vordergrund. Bei GLEN muss die Praxisphase im Ausland in jedem Fall zwischen Juli und Oktober stattfinden. Anschließend soll zwischen November und März eine Aktivität Globalen Lernens durchgeführt werden.

Schwerpunkt: Bei GLEN ist der Fokus noch stärker auf Globales Lernen gerichtet. Nach der Rückkehr aus dem Ausland werden die Teilnehmenden bei der Konzeption und Durchführung einer Aktivität Globalen Lernens unterstützt, damit sie ihre Erfahrungen in die Zivilgesellschaft einfließen lassen. Dafür wird den Teilnehmenden unter anderem ein Transfer-Seminar nach ihrer Rückkehr angeboten. Auf dem Seminar können sich die Teilnehmenden in den Methoden des Globalen Lernens weiterbilden und ihre Aktivität Globalen Lernens in Europa gemeinsam planen. Perspektivwechsel erleben, kritisch denken, sich in Europa vernetzen und Verantwortung übernehmen sind besondere Merkmale des GLEN-Programms.

Zeitaufwand: Die Teilnahme bei GLEN umfasst ein volles Jahr. Den Großteil der Zeit können Sie sich jedoch frei einteilen und dadurch die Teilnahme mit Ihrem Studium bzw. Ihrer Arbeit verbinden. Bitte beachten Sie die Termine zu den drei verpflichtenden, mehrtägigen Seminaren.

Weitere Informationen zu GLEN gibt es hier.

Hier geht es zur Homepage von GLEN.

Bewerben beim ASA-Programm

Wie und wann bewerbe ich mich?

Die Bewerbungsphase startet jedes Jahr am 20. November um 10 Uhr und endet am 10. Januar um 12 Uhr mittags. Eine Bewerbung ist ausschließlich über das Online-Formular möglich. Bewerbungen per Post oder E-Mail können NICHT berücksichtigt werden.

Das ASA-Programm besteht aus fünf verschiedenen Teilprogrammen: ASA-Basis, ASA-SüdNord, ASA-Kommunal, ASApreneurs und GLEN. Um sich zu bewerben, sollten Sie bewusst ein Teilprogramm wählen, das zu Ihnen passt, und sich für ein Projektpraktikum bewerben, für das Sie die entsprechenden Qualifikationen mitbringen. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden Sie gebeten, Angaben zu Ihrer Motivation für die Bewerbung auf das von Ihnen gewählte Teilprogramm und Projektpraktikum zu machen.

Tipp: Suchen Sie sich ein oder zwei interessante Teilprogramme und Projektpraktika aus, füllen Sie die Basis-Daten in dem Online- Bewerbungsformular aus und speichern Sie Ihre Daten. Sie haben während des gesamten Bewerbungszeitraums Zugang zu Ihren Bewerbungsunterlagen, um Veränderungen, Ergänzungen oder Aktualisierungen vorzunehmen.

Schicken Sie Ihre fertige Bewerbung möglichst nicht erst am letzten Tag der Bewerbungsfrist endgültig ab, um so eventuellen technischen Problemen aufgrund einer Überlastung unserer Server vorzubeugen: Vielen Dank!

Wie streng wird die Altersgrenze genommen?

Junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren können sich auf alle Teilprogramme bewerben. Ausnahmen sind leider nicht möglich. Der Stichtag für das Alter ist der 10. Januar, also der Tag des Bewerbungsschlusses, nicht der Zeitpunkt des Programmbeginns!

Muss ich die deutsche Staatsangehörigkeit haben, um teilnehmen zu können?

Ihre Staatsangehörigkeit spielt für das ASA-Programm keine Rolle. Um teilnehmen zu können, müssen Sie allerdings in Deutschland oder der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens leben und studieren bzw. einen Großteil ihrer dualen Berufsausbildung absolviert haben und zum Zeitpunkt der Praxisphase im Ausland über einen festen Wohnsitz in einem der zwei Länder verfügen. Wenn das der Fall ist, können Sie sich auf alle Teilprogramme des ASA-Programms bewerben (ASA-Basis, ASA-SüdNord, ASA-Kommunal, ASApreneurs oder GLEN).

Bei GLEN können zusätzlich Studierende oder junge Berufstätige aus neun weiteren Partnerländern teilnehmen: Estland, Lettland, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Frankreich. Allerdings bewerben sich diese bei den nationalen Organisationen des GLEN-Partnernetzwerkes, nicht bei ASA. Alle Informationen zu GLEN und den entsprechenden Bewerbungsmodalitäten finden Sie unter www.glen-europe.org.

Bei ASA-SüdNord und ASA-Kommunal SüdNord können Teilnehmende aus den Partnerländern im Globalen Süden teilnehmen. Auch diese bewerben sich bei den Partnerorganisationen vor Ort und nicht bei ASA.

Kann ich mich auch bewerben, wenn ich mich noch in der Ausbildung befinden?

Eine Bewerbung während Sie einen dualen/betrieblichen oder schulischen Ausbildungsberuf erlernen ist möglich, wenn Sie sich bereits im letzten Ausbildungsjahr befinden. Zu Beginn des Projektpraktikums müssen Sie Ihre Ausbildung allerdings abgeschlossen haben. Bitte bedenken Sie dies bei der Planung Ihrer Abschlussprüfungen. Beachten Sie auch, dass die Teilnahme an allen Seminaren verpflichtend ist und Sie von Ihrem Ausbildungsbetrieb bzw. der Berufsfachschule für diese Zeit freigestellt werden müssen.

Kann ich mich auch mit einem abgeschlossenen Studium bewerben?

Das ASA-Programm richtet sich an junge Menschen mit abgeschlossener dualer bzw. schulischen Berufsausbildung und an Studierende. Deshalb können Sie sich leider nicht mehr bei uns bewerben, wenn Sie Ihr Studium bereits abgeschlossen haben. Die Ausnahme (!) bilden Bachelor-Absolvent_innen, deren Abschluss nicht länger als 1 1/2 Jahre zurückliegt, und Graduierte, die aufgrund eines Zweitstudiums oder einer Promotion weiterhin eingeschrieben sind. Diese Voraussetzung gilt zum Tag des Bewerbungsschlusses am 10. Januar, nicht zum Zeitpunkt des Programmbeginns.

Bewerben Sie sich als Student_in, müssen Sie zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sein: Falls Sie die deutsche oder belgische Staatsangehörigkeit haben, so ist es dabei unerheblich, in welchem europäischen oder außereuropäischen Land Sie an einer Hochschule eingeschrieben sind. Falls Sie eine andere Staatsangehörigkeit als die oben genannten haben, so müssen Sie an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sein, um sich beim ASA-Programm bewerben zu können. Eine Immatrikulationsbescheinigung gehört in beiden Fällen zu den absolut notwendigen, formalen Bewerbungsvoraussetzungen.

Kann ich mich bewerben, wenn ich als Deutsche_r im Ausland arbeite oder studiere?

Menschen mit deutscher oder belgischer Staatsangehörigkeit, die im Ausland arbeiten oder studieren, können sich bewerben, insofern Sie die allgemeinen Bewerbungsvoraussetzungen erfüllen. Die Teilnahme an den Seminaren ist auch für diese Bewerber_innen Pflicht, die Termine finden Sie hier. Studierende müssen eine gültige Immatrikulationsbescheinigung einreichen.

Kann ich mich auch bewerben, wenn mein Studiengang/meine Berufsgruppe nicht angegeben ist?

Die angegebenen Studiengänge und Berufsgruppen sind als Richtangaben zu verstehen. Entscheidend ist, dass Sie die für das Projektpraktikum erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen. Wenn Ihr Studiengang oder Ihre Berufsgruppe nicht angegeben sind, erläutern Sie bitte kurz, wie Sie die benötigten Fähigkeiten erworben haben.

Können sich Arbeitslose bewerben?

Ja, Sie können sich auch bewerben, wenn Sie momentan arbeitslos sind. Dies gilt, sofern Sie innerhalb der Altersgrenze (21 bis 30 Jahre) liegen, Sie entweder eine duale bzw. schulische Berufsausbildung abgeschlossen haben oder Ihr Bachelorabschluss weniger als 1 1/2 Jahre zurück liegt. Es muss in diesem Fall rechtzeitig mit dem Arbeitsamt geklärt werden, ob die Teilnahme am ASA-Programm - insbesondere seinen Seminaren und dem Projektpraktikum - genehmigt wird.

In welcher Sprache muss ich mich bewerben?

Die Bewerbung ist ausschließlich über das Online-Formular möglich. Dieses ist auf Deutsch auszufüllen. Wenn Sie sich für das ASA-Teilprogramm GLEN bewerben, müssen Sie einige Fragen auf Englisch beantworten. Bitte beachten Sie die Hinweise zu den Sprachkenntnissen bei den Projektbeschreibungen aller Teilprogramme. Zum Beispiel ist die gesamte Kommunikation bei GLEN für die Teilnehmenden ausschließlich auf Englisch, teilweise auch auf Französisch. Sie sollten für dieses Teilprogramm also bereits sehr gute Sprachkenntnisse haben.

Wie gut müssen meine Sprachkenntnisse sein?

Während des Auslandsaufenthalts müssen Sie in der Lage sein, sich in einem Arbeitszusammenhang in der Projektsprache zu verständigen. Das Praktikum steht und fällt mit Ihren Sprachkenntnissen! Falls eine zweite Sprache erforderlich ist, sollten Sie zumindest Grundkenntnisse in dieser besitzen. Falls Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht über die erforderlichen Sprachkenntnisse verfügen, schildern Sie uns bitte kurz, wie Sie diese bis zum Zeitpunkt der möglichen Ausreise verbessern wollen. Der vorbereitende Spracherwerb ist nicht Teil des ASA-Stipendiums, sondern muss selbst organisiert und finanziert werden.

Falls Sie sich für eine Teilnahme bei GLEN bewerben, sind sehr gute Englisch- bzw. Französischkenntnisse unerlässlich, da von Anfang an die gesamte Kommunikation in diesen Sprachen stattfindet. Auch die Seminare für Afrika finden voraussichtlich auf Englisch statt, die Seminare der Gruppe Lateinamerika werden voraussichtlich auf Spanisch/Portugiesisch stattfinden.

Wie soll ich die Bewerbung abgeben?

Bewerbungen sind ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular vom 20. November bis 10. Januar auf ein bis zwei konkrete Projekte möglich. Bewerbungen per Post oder E-Mail können NICHT berücksichtigt werden. Sie können Ihre Online-Bewerbung über den gesamten Zeitraum bis zum Bewerbungsschluss beliebig oft mit dem bei der Registrierung zugesandten Zugangscode aufrufen, zwischenspeichern und die erforderlichen Infos eintragen und verändern. Um technischen Problemen vorzubeugen, möchten wie Sie jedoch bitten, mit dem Abschicken Ihrer Bewerbung nicht bis zum letzten Tag zu warten.

Kann ich mich auf mehrere Projektpraktika bewerben?

Eine Bewerbung wird stets für bestimmte Teilprogramme und konkrete Projektpraktika eingereicht. Während der Bewerbungsphase können Sie sich im Katalog ein oder zwei Projektpraktika, auch von unterschiedlichen Teilprogrammen aussuchen. Beachten Sie dabei bitte unbedingt, dass die fünf Angebote des ASA-Programms (ASA-Basis, ASA-SüdNord, ASA-Kommunal, ASApreneurs und GLEN) unterschiedliche thematische Schwerpunkte und Programmabläufe haben.

Wann werden Zu- und Absagen versendet?

Die Bewerbungsphase endet am 10. Januar jeden Jahres. Die Zu- und Absagen für die ASA-Projekte werden in der ersten Märzwoche versendet. Es werden für jedes zu vergebende Stipendium ein/e Favorit_in sowie ein/ Nachrücker_in ausgewählt. Bewerber_innen für ASA-SüdNord oder ASApreneurs haben also bei einer Zusage relativ wenig Zeit bis zum Start der ersten Praxisphase in Deutschland, für die ja eventuell auch noch ein Umzug ansteht.

ASA behält sich vor, Bewerber_innen bei fachlicher Eignung auch auf andere als die von ihnen gewählten Projektplätze zu besetzen. Dies erhöht Ihre Chancen auf eine Teilnahme, falls es sehr viele qualifizierte Bewerbungen bei den von Ihnen gewählten Projekten gibt. Sie haben aber die Möglichkeit, diesem Verfahren in Ihrer Bewerbung zu widersprechen.

Hinweis: Eine Bewerbung nach dem Ende der Bewerbungsfrist am 10. Januar ist unter keinen Umständen möglich. Und noch eine Bitte: Schicken Sie Ihre endgültige Bewerbung möglichst nicht am letzten Tag ab, um einer eventuellen Serverüberlastung vorzubeugen. Vielen Dank!

Wie viele Interessierte bewerben sich auf die Stipendien?

In 2015 vergab das ASA-Programm rund 280 Stipendien für die Teilnahme an mittlerweile fünf Teilprogrammen: ASA-Basis, ASA-SüdNord, ASA-Kommunal, ASApreneurs und GLEN.

Auf das ASA-Programm bewerben sich durchschnittlich jährlich rund 2000 Interessierte. Allerdings sollten Sie sich davon nicht abschrecken lassen. Nicht die Menge der potentiellen Mitbewerber_innen ist entscheidend für eine Zu- oder Absage, sondern Ihr spezielles Profil muss mit dem von Ihnen gewählten Praktikumsplatz übereinstimmen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Bewerbungschancen zu steigern, wenn Sie sich bereit erklären, ggf. auch einen anderen Praktikumsplatz anzunehmen, den wir Ihnen aufgrund Ihrer Qualifikationen und Sprachkenntnisse anbieten. Für diese Möglichkeit können Sie sich im Bewerbungsformular entscheiden. Auf manche Projektbeschreibungen „passen“ sehr viele Bewerber_innen, auf andere nur wenige.

Die Auswahl beginnt erst nach dem 10. Januar. Es entstehen keinerlei Vor- oder Nachteile, ob Sie sich am 20. November oder am 9. Januar bewerben. Allerdings kann es durch einen massiven Bewerbungsansturm am 9. Januar zu Serverproblemen kommen. Natürlich tun wir alles, um das zu vermeiden. Jedoch bitten wir Sie auch, Ihre fertige Bewerbung nicht bis zur letzten Minute zurück zu halten, sondern sie möglichst frühzeitig abzuschicken.

Wann erreiche ich die Hotline?

Haben Sie Fragen zur Bewerbungsphase für das ASA-Programm 2016? Dann empfehlen wir Ihnen die Lektüre dieser Website und insbesondere die ASA-FAQs.

Falls Sie noch Fragen haben sollten, dann können Sie uns in der Bewerbungsphase vom 20. November bis zum 10. Januar auch telefonisch unter 030 - 254 82 - 113 oder per E-Mail bewerbung@asa-programm.de erreichen. Wir unterstützen Sie gerne in Ihren Anliegen zur Bewerbung!

Bis zum 21. Dezember 2015 ist die Hotline montags und freitags jeweils von 10-14 Uhr und dienstags und donnerstags von 13-18 Uhr besetzt.

"Zwischen den Jahren" erreichen Sie uns am besten per E-Mail.

Im Neuen Jahr steht Ihnen die Hotline wieder vom 4. bis 8. Januar 2016 täglich von 10-16 Uhr zur Verfügung!

Am Sonntag, den 10. Januar endet die Bewerbungsfrist um 12 Uhr mittags! Die Hotline ist an diesem Tag nicht mehr erreichbar. Wir empfehlen Ihnen daher, die Bewerbung bis spätestens zum 8. Januar abzuschließen!

Wenn Sie an 10. Januar jedoch technische (!) Probleme haben, für die Sie nicht verantwortlich sind: keine Panik! Wir sind am Montag, den 11. Januar von 10-14 Uhr unter der Hotline-Nummer für Sie da, um mit Ihnen eine Lösung zu finden.

Weitere Informationen

Kann ich meine Diplom-, Magister-, Bachelor- oder Masterarbeit über das ASA-Projektpraktikum schreiben?

Gerne können Sie Ihre Diplom-, Magister-, Bachelor- oder Masterarbeit im Rahmen des ASA-Programms schreiben, wenn Sie als Teilnehmende ausgewählt sind. Vorausgesetzt natürlich, die Partnerorganisation gibt hierzu ihre Zustimmung und erhält von Ihnen die Ergebnisse der Arbeit zur Verfügung gestellt. Von unserer Seite gibt es ansonsten keinerlei Bedenken. Viele ehemalige Teilnehmende des ASA-Programms haben diese Möglichkeit bereits genutzt. Das ASA-Programm leistet jedoch keine finanzielle oder fachliche Unterstützung. Am normalen Programmablauf ändert sich für Sie nichts.

Kann ich beim ASA-Programm ein Freiwilliges Soziales Jahr oder meinen Zivildienst absolvieren?

Das ASA-Programm bietet leider keine Möglichkeiten für Abiturient_innen bzw. Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Möglichkeit suchen, ihren Zivildienst, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Freiwilligendienst im Ausland zu absolvieren.

Kann ich meinen Aufenthalt verlängern?

In Abstimmung mit der Partnerorganisation können Sie Ihren Aufenthalt im Gastland verlängern. Mehrkosten, die dadurch entstehen, müssen Sie allerdings selbst tragen.

Kann ich die Adressen der Partnerorganisationen erhalten?

Die Adressen unserer Partnerorganisationen werden grundsätzlich nur den angenommenen Teilnehmenden mitgeteilt. Denn die Projektpraktika bei den Partnerorganisationen sind Teil eines größeren Ganzen und untrennbar mit den Seminaren verbunden, die davor und danach stattfinden.

Kann ich die Seminare als Bildungsurlaub anerkennen lassen?

Es ist grundsätzlich möglich, Seminare des ASA-Programms in Deutschland als Bildungsurlaub anerkennen zu lassen. In Deutschland arbeitende Teilnehmende, die die Teilnahme an einem Seminar als Bildungsurlaub beantragen könnten und wollen, sollen sich frühzeitig an ihre jeweiligen Ansprechpartner_innen in der ASA-Geschäftsstelle wenden. Das ist jedoch erst möglich, wenn sie als Teilnehmende ausgewählt wurden.