Der "Code of Conduct on Images and Messages" (CoC) ist ein Leitfaden zur Benutzung von Bildern und Botschaften in entwicklungspolitischen Organisationen. Es geht darum Bilder und Texte so zu verwenden, dass keine Rassismen und Stereotype reproduziert werden.
Das ASA-Programm hat sich der Einhaltung des CoC verpflichtet und wendet diesen wie folgt an:
- Bilder, Botschaften und Texte (auf der Webseite, Publikationen, etc.) werden nach den Richtlinien des CoC und der BER-Checkliste zur Vermeidung von Rassismen geprüft.
- Bei der Verwendung von Fotografien wird sichergestellt, dass die / der Fotograf_in bekannt ist und genannt wird und dass die Bildrechte geklärt sind.
- Die abgebildeten Personen müssen ihr Einverständnis zur Verwendung des / der Fotos gegeben haben.
- Die Situationen auf Fotos werden in ihren Kontext gestellt.
- Bei der Zusammenarbeit mit Agenturen und externen Dienstleistern wird der CoC und die BER-Checkliste kommuniziert. Sie sind fester Bestandteil von Ausschreibungen und der Vertragsbedingungen.
- Der Umgang mit Bildern und Texten ist Thema auf den Seminaren für die Teilnehmenden.
- Durch den jährlich stattfindenden Fotowettbewerb werden die Teilnehmenden und Alumni dazu aufgefordert, sich mit dem CoC und der Umsetzung bei ihren eigenen Fotografien auseinderzusetzen. Beim ASA-Fotowettbewerb werden die Bilder prämiert, die den CoC am Besten umsetzen.
- ASA stellt Materialien wie die BER-Checkliste zur Vermeidung von Rassismen, die Broschüre 'Mit kolonialen Grüßen' von Glokal e.V. und verschiedene Leitfäden zur Vermeidung paternalistischer Botschaften und Bildern bereit.
Das ASA-Programm versucht, den CoC in allen Bereichen seiner Arbeit anzuwenden. Falls Ihnen Botschaften oder Bilder im ASA-Kontext auffallen, die Sie vor dem Hintergrund des CoC schwierig oder inakzeptabel finden, freuen wir uns auf Ihr Feedback unter: presse@asa-programm.de.