People who make the difference

Geschichte

Das ASA-Programm entstand in den Sechzigerjahren durch eine Initiative von Studierenden als selbstverwaltetes Programm, das Arbeits- und Studienaufenthalte in Ländern des Globalen Südens organisierte.

Die Anfänge: 1960 reisten 10 Studierende in den Sudan, um dort zu arbeiten und zu studieren. Sie organisierten und finanzierten die Reise selbst und begründeten damit das ASA-Programm. In den Folgejahren stieg die Zahl der Studierenden auf 70 bis 80 jährlich. Das Programm wurde anfangs durch Eigenmittel der Studierenden, Arbeitsleistungen auf deutschen Baustellen in den Gastländern, Spenden der Wirtschaft und durch öffentliche Zuwendungen finanziert.

Auf Wachstumskurs: Der Erfolg dieser studentischen Initiative führte zu einer starken Nachfrage nach Programmplätzen. Der wachsende Organisationsaufwand überstieg bald die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Studierendenbundes. 1966 erfolgte daher die Umwandlung in eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts: die "Stiftung Studienkreis für internationale Begegnung und Auslandstudien". Ab 1982 befand sich das ASA-Programm in der Trägerschaft der Carl-Duisberg-Gesellschaft e.V. (CDG).

Berufstätige und Süd-Teilnehmende: 1984 wurde neben dem studentischen Programm auch ein Angebot für junge Berufstätige eingeführt, welches schnell ein etablierter Teil des ASA-Programms wurde. Seit 1987/88 wird auch Teilnehmenden aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa die Gelegenheit zu Aufenthalten in Deutschland geboten: Das Süd-Nord-Programm wurden ins Leben gerufen. Ab 2001 befand sich das ASA-Programm in Trägerschaft der InWEnt gGmbH, die aus der CDG und der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE) hervorgegangen ist.

GLEN: Im Jahr 2003 wurde das europäische Kooperationsprogramm GLEN „Global Education Network for Young Europeans“ mit Partnerorganisationen in verschiedenen europäischen Ländern gegründet. Mit EURIZONS (European Tour for Global Responsibility) wurde 2006 ein Hitchhikingprojekt gestartet, das während einer europäischen Tour in acht Ländern über die Millenniumsentwicklungsziele der UN informierte.

ASApreneurs: 2008 rief das ASA-Programm in Kooperation mit dem Collective Leadership Institute e. V. das Programm "Young Leaders for Sustainability" ins Leben, das auf die Förderung von Führungskompetenz für Nachhaltigkeit abzielt. Ab 2010 führt ASA dieses Programm unter dem Namen "ASApreneurs - Shaping a Sustainable World" in alleiniger Regie fort.

Neue Programme: Neben dem ASA-Programm mit dem Basisprogramm, Süd-Nord-Programm, ASApreneurs und GLEN gehören zu ASA heute noch zwei weitere Programme mit neuen Zielgruppen: ENSA, das "Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm", fördert seit 2005 den gegenseitigen Schulaustausch zwischen deutschen Schulen und Schulen in Partnerländern des Südens. ASA-weltwärts übernimmt seit 2008 in Kooperation mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) - die Teilnehmendenauswahl sowie die Vorbereitung der "weltwärts"-Freiwilligen, die über die GIZ entsandt werden. ASA-weltwärts ist 2012 ausgelaufen.

50 Jahre: Im Jahr 2010 feierte das ASA-Programm sein 50-jähriges Jubiläum! Alumni aller ASA-Generationen kamen zusammen und feierten ein halbes Jahrhundert ASA.

Neuer Träger: Seit dem 01.01.2012 ist das ASA-Programm in die Trägerschaft der neugegründeten ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH. In der neuen Gesellschaft werden die Programme und Fördermöglichkeiten u.a. von bengo (Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit) oder der GIZ (vormals GTZ, DED und InWEnt) zusammengeführt. ASA bleibt in seinen bisherigen und bewährten Strukturen erhalten und damit auch der partizipative Charakter des Programms. Auch wird ASA weiterhin am Standort Berlin Lützowufer bleiben.

Geschichte in Geschichte

ASA-Teilnehmende erzählen

Teilnehmende verschiedener Generationen berichten über Erfahrungen und Erlebnisse, Debatten und Entwicklungen, Anekdoten und Meilensteine. mehr

Logo der Engagement Global gGmbHLogo des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung