People who make the difference
Das Teilprogramm ASA-SüdNord bietet Projekte mit sechsmonatiger Zusammenarbeit in internationalen Vierer-Teams. © Hendrik Rojas (www.hendrikrojas.com)

ASA-SüdNord

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Im Mittelpunkt von ASA-SüdNord stehen der gemeinsame Lernprozess, die Teamarbeit der Teilnehmenden sowie die Zusammenarbeit der Partnerorganisationen aus dem Globalen Norden und dem Globalen Süden. Ein Team von Teilnehmenden aus Deutschland (Nord-Teilnehmende) und dem jeweiligen Gastland im Globalen Süden (Süd-Teilnehmende) durchläuft den Großteil des Programms gemeinsam.

Die Teilnehmenden tragen ihre Projektarbeit mit Aktivitäten, Veranstaltungen oder Pressearbeit in die Öffentlichkeit und wirken als Multiplikator_innen in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld. Ziel ist es, aufzuzeigen, wo Globaler Norden und Globaler Süden jeweils voneinander lernen können. So stoßen sie Diskussionen an – zum Beispiel im Radio, in Klassenzimmern oder Ausbildungszentren: Welchen Blick haben die Teilnehmende aus Südafrika, Brasilien oder Kamerun auf Deutschland und Europa? Welche Verknüpfungen bestehen zwischen der eigenen Realität und dem Leben der Menschen in anderen Teilen der Welt? Wie können gemeinsame Lösungen für gemeinsame Probleme gefunden werden?


Wie läuft ASA-SüdNord genau ab?

  • Seminarphase: Jeweils im April und Juni finden zwei Seminare zu Themen des Globalen Lernens und zu Methoden interkultureller Kommunikation statt. Diese werden aufgrund der Anwesenheit der Süd-Teilnehmenden voraussichtlich größtenteils auf Spanisch/Portugiesisch bzw. Englisch stattfinden.

  • Dreimonatige Projektphase in Deutschland (Nordphase) von April bis Juni/Juli

  • Dreimonatige Projektphase in einem Land Asiens, Afrikas oder Lateinamerikas (Südphase): Ausreise ab Juli möglich (siehe jeweilige Projektbeschreibung)

  • AGL und RENew: Im Anschluss an die beiden Projektphasen setzen die Teilnehmenden individuelle Aktivitäten im Bereich Globales Lernen um (AGL). Am RENew, dem Seminar zum gemeinsamen Reflektieren und Erfahrungen austauschen im März des Folgejahres, nehmen die Süd-Teilnehmenden nicht teil.

 

Was wird von den Teilnehmenden bei ASA-SüdNord erwartet?

  • Engagement: Sechs Monate volles Engagement – dazu gehört auch die aktive Vorbereitung und Durchführung der dreimonatigen Praxisphase in Deutschland, gemeinsam mit den Süd-Teilnehmenden und den Beteiligten in der Partnerorganisation.

  • Interkulturelles Lernen: Teilnehmende bei ASA-SüdNord lassen sich auf einen interkulturellen Lernprozess ein und gestalten diesen für die anderen Beteiligten. Erste Erfahrungen im internationalen Kontext sind hier sehr erwünscht.

  • Unterstützung: Unterstützung der Süd-Teilnehmenden während der Projektphase in Deutschland.

  • Öffentlichkeitsarbeit: Beteiligung an der entwicklungsbezogenen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland.

  • Präsenz vor Ort: Die Nord-Projektphase findet an einem Ort in Deutschland statt, an dem die Teilnehmenden für drei Monate mit Ihrem Team arbeiten und leben. Das heißt, dass für die Teilnahme eventuell ein Umzug eingeplant werden muss.

 

Worin liegt ihr besonderer Gewinn?

  • Intensiver gemeinsamer Lernprozess: Erwerb eines vertieften Verständnisses für die Herausforderungen und Chancen eines SüdNord-Dialogs auf Augenhöhe.

  • Kontakte: Gelegenheit, weltweit Kontakte zu knüpfen und eigene Ideen in die SüdNord-Teamarbeit einzubringen.

  • Erfahrungen: Die Teilnahme bietet die Möglichkeit, bereichernde Erfahrungen zu machen sowie neue Perspektiven auf das eigene Fachgebiet zu gewinnen.

In welchen deutschen Städten SüdNord-Projekte stattfinden, kann den jeweiligen Ausschreibungen der Projektpraktika entnommen werden. Teilnehmende von ASA-SüdNord erhalten eine Aufwandsentschädigung für die Projektphase in ihrem jeweiligen Heimatland, die einen Teil der Zusatzkosten, die zum Beispiel durch einen Umzug entstehen, kompensieren soll.


Was wird von den deutschen Partnerorganisationen bei ASA-SüdNord erwartet?

  • Teilfinanzierung: Die deutsche Partnerorganisation ist für die Teilfinanzierung und Mittelverwaltung während der Projektphase in Deutschland verantwortlich. Dies umfasst neben den Reisekosten der Süd-Teilnehmenden und ggf. anfallenden Visagebühren auch sämtliche Projekt- und Materialkosten. Das ASA-Programm trägt die Kosten des Unterhalts der Teilnehmenden in Deutschland und schließt notwendige Versicherungen ab.
  • Betreuung im Vorfeld: Die deutsche Partneroganisation unterstützt die Süd-Teilnehmenden bei der Einreise und stellt eine Unterkunft für diese bereit.
  • Gemeinsame Teilnehmendenwerbung und -auswahl: Partnerorganisationen werben in Ihrem Umfeld für die Teilnahme am ASA-Programm und nehmen aktiv an der Teilnehmendenauswahl der Nord-Teilnehmenden teil.
  • Betreuung der Nordphase: Sie unterstützen das SüdNord-Team während der dreimonatigen Projektphase in Deutschland, beispielsweise bei Teambuilding und im Projektmanagement, und sind Ansprechpartner_innen für inhaltliche und organisatorische Fragen. Ein Arbeitsplatz in der deutschen Partnerorganisation für das Projektteam ist ebenfalls selbstverständlich.

Finden Sie nachfolgend detaillierte Informationen zum Programmablauf, die wichtigsten Voraussetzungen sowie die Leistungen des Teilprogramms ASA-SüdNord.

Partnerorganisationen

Diese Voraussetzungen müssen Partnerorganisationen für das Teilprogramm ASA-SüdNord erfüllen. mehr

Neues Auftaktseminar

Mehr Engagement für den Globalen Süden

Mit einem neuen Auftaktseminar und Seminaren für Süd-Teilnehmende möchte ASA-SüdNord das Engagement für den Globalen Süden verstärken. Diese Ideen wurden bereits umgesetzt. mehr