People who make the difference

Süd-Nord-Programm

Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe

Das Süd-Nord-Programm umfasst zusätzlich zu der dreimonatigen Projektphase in einem Gastland im Süden ein ebenso langes Projektpraktikum bei einer Organisation in Deutschland. Ein Team von Teilnehmenden aus Deutschland und dem jeweiligen Gastland im Süden durchläuft beide Phasen gemeinsam.

Im Mittelpunkt des Süd-Nord Programms stehen der gemeinsame Lernprozess und die Teamarbeit der Teilnehmenden sowie Partnerorganisationen aus Nord und Süd. Die Teilnehmenden tragen ihre Projektarbeit mit Aktionen, Veranstaltungen oder Pressearbeit nach außen und wirken als Multiplikator_innen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wo Norden und Süden jeweils voneinander lernen können und Diskussionen anzustoßen – z.B. im Radio, in Klassenzimmern oder Ausbildungszentren:

  • Welchen Blick haben die Teilnehmer_innen aus Südafrika, Brasilien oder Kamerun auf Deutschland und Europa?
  • Welche Verknüpfungen bestehen zwischen der eigenen Realität und dem Leben der Menschen in anderen Teilen der Welt?
  • Wie können gemeinsame Lösungen für gemeinsame Probleme gefunden werden?

Was wird von den Teilnehmenden am Süd-Nord-Programm erwartet?

  • Engagement: Sechs Monate volles Engagement – dazu gehört auch die aktive Vorbereitung und Durchführung der dreimonatigen Praxisphase im Norden, gemeinsam mit den Süd-Teilnehmenden und den Beteiligten der Partnerorganisation in Deutschland.
  • Interkultureller Lernprozess: Einlassung auf interkulturellen Lernprozess und dessen Gestaltung für andere Beteiligte.
  • Unterstützung: Unterstützung der Süd-Teilnehmenden gemeinsam mit der deutschen Partnerorganisation.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Beteiligung an der entwicklungsbezogenen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland.
  • Eventueller Umzug: Die Projektphase findet an einem Ort in Deutschland statt, an dem Sie für drei Monate mit Ihrem Team arbeiten und leben. Eventuell müssen die Teilnehmden für die Teilnahme einen Umzug einplanen.

Was ist Ihr Gewinn?

  • Intensiver Lernprozess: Erwerb eines vertieften Verständnisses für die Herausforderungen eines Nord-Süd-Dialogs auf Augenhöhe. Neue Perspektive auf das eigene Fachgebiet.
  • Kontakte: Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und eigene Ideen einzubringen.
  • Erfahrungen: Die Teilnahme bietet die Möglichkeit, intensive und bereichernde Erfahrungen zu machen.

Wie läuft das Süd-Nord-Programm ab?

  • Seminarphase: Zwei Seminare im April und Juni 2013 in den Seminargruppen Lateinamerika und Afrika I. Die Seminare werden auf Grund der Anwesenheit der Süd-Teilnehmenden voraussichtlich hauptsächlich auf Spanisch/Portugiesisch bzw. Englisch stattfinden. An beiden Seminaren nehmen sowohl Süd- als auch Nordteilnehmende teil. Die genauen Termine finden Sie hier.
  • Praxisphase in Deutschland (Nordphase) von April bis Juni/Juli 2013
  • Praxisphase in einem Land Asiens, Afrikas oder Lateinamerikas (Südphase): Ausreise ab Juli 2013 möglich (siehe jeweilige Projektbeschreibung), insgesamt drei Monate
  • Im Anschluss an die beiden Praxisphasen gibt es die Möglichkeit, individuelle Aktivitäten im Bereich Globales Lernen durchzuführen. Ein letztes gemeinsames Seminar aller Seminargruppen findet Ende März 2014 auf der Burg Ludwigstein in Nordhessen statt. Die Süd-Teilnehmenden nehmen an diesem Seminar nicht teil.

In welchen deutschen Städten Süd-Nord-Projekte stattfinden, kann den jeweiligen Ausschreibungen der Projektpraktika entnommen werden. Teilnehmende am Süd-Nord-Programm erhalten eine Aufwandsentschädigung für die Projektphase in ihrem jeweiligen Heimatland, die einen Teil der Zusatzkosten, die zum Beispiel durch einen Umzug entstehen, kompensieren soll.

Erfahrungsberichte

ASA-Stipendiat_innen bieten ungewöhnliche Einblicke

Was passiert im Projektpraktikum? Welche Erfahrungen machen die ASA-Stipendiat_innen und was erleben sie? Klicken Sie hier! mehr

Logo der Engagement Global gGmbHLogo des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung